Freie Bürgerliste will mehr Transparenz im Rathaus

Wollen auf neuer Liste frischen Wind ins Rathaus bringen: Patrick Montibeller, Bianca Gantner, Michael Tomaselli, Engin Türkyilmaz, Önder Türkyilmaz, Patrik Matt, Michael Wäger, Michael Wachter.
Wollen auf neuer Liste frischen Wind ins Rathaus bringen: Patrick Montibeller, Bianca Gantner, Michael Tomaselli, Engin Türkyilmaz, Önder Türkyilmaz, Patrik Matt, Michael Wäger, Michael Wachter. ©Freie Bürgerliste
Erstmals tritt mit „Für Frastanz“ eine parteiunabhängige Bürgerliste zu Gemeinderatswahlen in Frastanz an.

Gefordert werden unter anderem mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung, Berücksichtigung von Bürgeranliegen bei aktuellen Bauvorhaben und die Umsetzung der Bürgerinteressen im Gemeindeentwicklungsprozess.

Spitzenkandidat der freien Bürgerliste ist Michael Tomaselli, welcher in vergangener  Zeit auf der Liste „Grüne und Parteifreie“ antrat und sich auch in Zukunft für den Erhalt der Naherholungsgebiete und speziell gegen die Kürzung der Förderung von Photovoltaik-Anlagen aussprechen will. Was das neue Rondo-Hochregallager betrifft, wird eine Herabsetzung der Bauhöhe von 25 auf maximal 20 Meter gefordert. Weiterer Platz für 18.000 Paletten-Abstellplätze könne in der Tiefe entstehen. Gleichzeitig solle das wirtschaftliche Umfeld für Neuansiedlungen verbessert werden.

7-Punkte-Programm

Mit einem „7-Punkte-Programm“ will die Liste künftig im Rathaus als fünfte Kraft mitreden: Modernisierung des Ortszentrums, Renovierung von Volksschulen und Kindergärten, Mehr Transparenz und Kontrolle, Ausbau von Freizeitmöglichkeiten und Kulturveranstaltungen, Ausbau von Kinderbetreuung und Jugendförderung sowie mehr Mitsprache für Bürger. „Vorrangig müssen die Volksschulen und Kindergärten renoviert werden“, erklärt der 25-jährige Frastanzer Betriebselektriker und Listenzweite Patrick Montibeller.

Mehr Transparenz

Einwänden, ähnliche Forderungen befänden sich  auch bei anderen Parteien, entgegnet Tomaselli mit der Forderung nach einer entschlosseneren Umsetzung der Ziele.  Den Gemeindeentwicklungsprozess, der vor drei Jahren abgeschlossen wurde, sieht er als sehr positiv an. „Bei der reinen Konzepterstellung kann es allerdings nicht bleiben, die eingebrachten Punkte der Bürger müssen jetzt auch umgesetzt werden“, erklärt der Listenkandidat. Ein Beschluss zur Umgestaltung des Ortszentrums sei schon im Mai 1993 vorgelegen, seither herrsche seit 22 Jahren Stillstand. „Uns ist wichtig, eine neue Kultur ins Rathaus zu bringen“, so Tomaselli. Dazu brauche es mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen. So sollten Gemeindevorstands-Beschlüsse veröffentlicht werden.

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