Fraxern investiert in Wasserversorgungssicherheit

In Fraxern wurde eifrig gegraben
In Fraxern wurde eifrig gegraben ©Gemeinde Fraxern
 Arbeiten in den Bereichen Morgengabe und Vergitz abgeschlossen
Leitungen neu in Fraxern

 

Fraxern. In Küche oder Bad den Wasserhahn betätigen und heraus sprudelt Trinkwasser allerhöchster Qualität. Was für die meisten Menschen in Vorarlberg eine absolute Selbstverständlichkeit ist, über die nicht sonderlich nachgedacht wird, erfordert von den Gemeinden einen großen finanziellen und infrastrukturellen Aufwand. Ein funktionierendes und modernes Wasserleitungsnetz und auch damit verbunden ein entsprechender Brandschutz gehört zu Hauptaufgaben jeder Kommune. In Fraxern wurde die letzten zwei Jahren in den Bereichen Morgengabe sowie Vergitz genau deswegen in das Leitungsnetz investiert und dieses damit teilweise erneuert und auch zu Erschließung potenzieller Bauplätze erweitert. Durch die neue Weggestaltung beim Kugelweg bzw. Morgengabe entstanden Überlegungen hinsichtlich einer neuen Wasserleitung, welche binnen der letzten beiden Jahre zusammen mit dem Büro Wasserplan aus Hohenems umgesetzt wurde. Beginnenden unterhalb des Peterhofs wurden so auch bestehende Hausanschlüsse erneuert, neue Baugründe erschlossen und neue Hydranten errichtet. Alte Stahlrohre, ein Schwachpunkt der Vergangenheit verbunden mit aufwändigen Reparaturen konnten so ebenfalls ersetzt werden. Da die neuen Hauptleitungen nun auch abseits der Straße verlaufen, muss bei einem Leitungsleck nicht mehr die Straße geöffnet werden. Insgesamt wurden im Bereich Morgengabe rund 560 Meter Hauptleitung und rund 220 Meter Hausanschlussleitungen neu verlegt.

Teilweise parallel erfolgten die Arbeiten am Projekt „Vergitz“, dass zusammen mit dem Büro Tschabrun aus Schlins umgesetzt wurde. Da in diesem Gebiet auch 14 neue Baugrundstücke erschlossen wurden, galt das Hauptaugenmerk auf die Neuerrichtung der Grundversorgung. So wurde auch die neue Wohnanlage der Alpenländischen Wohnbaugesellschaft am Ortsrand an das öffentliche Netz angeschlossen. Entsprechend der Vorgaben des Feuerwehrverbands wurden so auch alte Hydranten ausgetauscht bzw. zusätzlich neue errichtet. Mehrere Schäden in der Vergangenheit an der „Sorgenecke“ Vergitzweg, hervorgerufen durch alle Stahlleitungen, wurden ebenfalls durch die Verlegung neuer moderner PE-Leitungen für die Zukunft bestmöglich ausgeschlossen. Insgesamt stehen in der Bilanz rund 570 Meter neuer Hauptleitungen, 430 Hausanschluss – und Grundleitungen sowie 32 Hausanschlüsse.

Über die genauen Gesamtkosten der beiden Projekte ist derzeit noch nicht genaues bekannt, da beide Projekte noch nicht final abgerechnet sind, sie dürften sich aber auf jeden Fall im sechsstelligen Bereich bewegen. CEG

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