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Frauencafé im Verein Sozialsprengel Hard

Unser nächstes Frauenfrühstück findet am Samstag, den 14. November 2009, um 9 Uhr 30 im Verein Sozialsprengel Hard Ankergasse 24, statt.

Dazu laden wir Dich/Sie recht herzlich ein! Jede bringt etwas zum Frühstück mit! (Börek, Brötchen, Käse, Kuchen…) Gerne können Sie auch Ihre Kinder mitbringen, Jugendliche der Offenen Jugendarbeit des Vereins Sozialsprengel Hard übernehmen die Kinderbetreuung.

Nähere Informationen im Verein Sozialsprengel Hard: 05574 – 7 45 44 Lea Slana. Wir freuen uns auf Deine/Ihre Teilnahme!

Damit sich Menschen mit Migrationshintergrund der Gesellschaft zugehörig fühlen, sind Sprachkenntnisse unabdingbar. Seit bald vier Jahren treffen sich Frauen unterschiedlicher Herkunft einmal monatlich im Sozialsprengel zum Frühstück. Motivation für die Einrichtung des Frauencafés war u. a. eine Integrationsmöglichkeit zu bieten, die sich nicht auf Sprachkurse beschränkt – Anlässe für Kommunikation schaffen.

Alltagserlebnisse, innere Unsicherheiten, Zukunftspläne aber auch Zukunftsängste, Suche nach Identität und Heimat, fremdes Brauchtum – eigenes Brauchtum sind nur einige Beispiele dafür, was uns täglich durch den Kopf geht, manchmal belastet, manchmal erfreut in jedem Fall aber beschäftigt, zum Meinungsaustausch und zur Kommunikation anregt.

Bei Beispielen aus dem Alltag und Diskussionen werden Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten in Kultur und Religion sichtbar. Über gleichberechtigtes Teilhaben erfolgt Integration. Integration ist Teilhaben, ohne die eigene kulturelle Identität aufzugeben. Im Vordergrund steht das Gespräch miteinander und dadurch die Chance ein Gefühl füreinander zu entwickeln.

Für einige Frauen ist dieses Frauenfrühstück zu einem monatlichen Fixtermin geworden. Der Wunsch nach Kontakt, Austausch über Alltäglichkeiten und Integration sind deutlich erkennbar – unabhängig von der Nationalität. Sie erleben und erfahren ein Miteinander, Verständnis, Interesse und Respekt. Fremdes wird von uns oft als etwas empfunden, das verunsichert, das schwer vertrauten Mustern zuordenbar ist, das wir deshalb nicht wollen. Es ist wichtig, andere Kulturen oder Religionen als prinzipiell gleichberechtigt anzusehen, ohne die eigene Überzeugung (z. B. religiöse) abzulegen. Hier kann ein Dialog stattfinden, hier ist Begegnung möglich, weil bei dieser Einstellung der Mensch wahrgenommen wird, wie er ist.

„Die Welt trifft sich im Sozialsprengel“

Wenn Frauen aus Litauen, Rumänien, Kuba, Türkei Exjugoslawien von ihrem Herkunftsland erzählen, schwingen Wehmut, Heimweh und Stolz mit. Und doch haben diese Frauen in Vorarlberg eine neue Heimat gesucht und auch gefunden – aber Heimat finden heißt auch, willkommen sein, respektiert werden. Integration ist ein „voneinander Lernen“ – die Vielfalt als Bereicherung erkennen, gemeinsam einen Weg der Vielfalt gehen, der durch die Nationalitätenvielfalt bereichert wird.

„… denn die Tür zu einer höheren Sensibilität in der Begegnung mit dem Fremden geht nach Innen auf.“

Verein

Hard, Ankergasse 24, vorarlberg

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