Frauen kurbeln Musikmarkt an

Frauen lassen den Boom an Musikverkäufen wieder aufleben, geht es nach den Ergebnissen einer Studie im Auftrag des britischen Medienunternehmens Emap.

Mit den Studienergebnissen wird die allgemein akzeptierte Annahme der Musikindustrie, das Wachstum der Musikverkäufe sei auf eine männliche Klientel mittleren Alters zurückzuführen, widerlegt. Die Männer, die stapelweise CDs kaufen, sind von der neuen weiblichen Klientel, die Sophie Watson Smith, Marketing-Managerin des Musikmagazins Q, auf “MP-she Generation” getauft hat, verdrängt worden.

Technologie begeisterte Frauen, meist unter 30, verbringen laut der Studie mehr Zeit mit Musikhören als Männer, heißt es im Media Guardian. Die Plattenlabels vermuten, dass Frauen die Suche nach neuen Interpreten im Internet als schnell und einfach empfinden und dies den Anstieg an Online-Musikdownloads bewirkt hat. Aber auch die hohe Popularität von MP3-Playern, wie dem iPod, zeichnet verantwortlich für den Anstieg der Verkaufszahlen bei Frauen.

Dass Frauen Musik begeistert sind, belegt auch der hohe Anteil der weiblichen Leserschaft von Musikmagazinen. So lesen mehr Frauen als Männer das Rock-Magazin Kerrang! und fast die Hälfte der Leserschaft von Q unter dreißig, ist weiblich. Arrogante und verbohrte CD-Verkäufer, die im Kinofilm High Fidelity mit John Cusack thematisiert wurden, sind ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Musikdownloads unter Frauen, die sich somit eine unangenehme Begegnung im Plattenladen ersparen, so eine weiter Interpretation der Studienergebnisse. (Ende)

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