Frankfurt-Trainer Adi Hütter warnt vor Lazio

Der Vorarlberger Adi Hütter peilt mit Frankfurt die K.o.-Phase in der Fußball Europa League an.
Der Vorarlberger Adi Hütter peilt mit Frankfurt die K.o.-Phase in der Fußball Europa League an. ©APA/dpa
Nach fünf Jahren ist Eintracht Frankfurt, seit Saisonstart vom Vorarlberger Adi Hütter trainiert, wieder Gastgeber eines Europa-League-Heimspiels.
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Gegen Lazio Rom will der DFB-Pokalsieger die Chance nutzen, um einen wichtigen Schritt in Richtung K.o.-Runde zu machen. Die erste Partie gewannen die Hessen in Marseille.

Hütter sieht Lazio stärker als Marseille

Trainer Hütter schätzt Lazio stärker ein als Marseille. «Lazio ist eine große Hürde und eine Mannschaft mit großer Erfahrung», sagte er. Die Römer seien taktisch sehr diszipliniert und spielten fast immer im klassischen 3-5-2-Spielsystem.

Eintracht Frankfurt setzt nach dem «Geisterspiel» bei Olympique Marseille in der Heimpartie der Europa League am Donnerstagabend (21.00 Uhr/DAZN/Nitro) gegen Lazio Rom besonders auf die 47 000 Zuschauer in der ausverkauften Commerzbank-Arena. «Die Hütte wird voll sein, die Fans werden zu 100 Prozent hinter uns stehen», meinte Eintracht-Profi Marco Russ. Aus diesem Grund glaube ich auch, dass wir mit den Fans im Rücken gewinnen können.» Nach dem 2:1 in Marseille würde ein weiterer Erfolg in der Gruppe H die Tür zur K.o.-Runde erheblich öffnen.

Eintracht will Chance nutzen

Der DFB-Pokalsieger hat die erste Europa-League-Partie bei Olympique Marseille (2:1) überraschend gewonnen und will nun gegen Lazio Rom nachlegen. «Wir wissen, dass Lazio zu den zwei Favoriten in der Gruppe gehört», sagte Eintracht-Coach Adi Hütter. «Dennoch würden wir uns gerne mit einem Sieg in eine gute Position bringen.» Auch der italienische Erstligist hatte das erste Spiel gegen Apollon Limassol (2:1) gewonnen.

Russ für Abrahem in der Viererkette

Eintracht-Kapitän David Abraham fällt wegen Adduktorenproblemen aus. Für ihn übernimmt wohl Marco Russ die Rolle in der Innenverteidigung und als Kapitän. Wegen einer Rot-Sperre fehlt auch der Niederländer Jetro Willems in der Abwehr.

Ex-Dortmunder Immobile der Star

Bei Lazio Rom ist Ciro Immobile der Star. Der Stürmer war 2014 zu Borussia Dortmund gekommen, um den heutigen Bayern-Angreifer Robert Lewandowski zu ersetzen. Eine Aufgabe, an der er scheiterte. Danach wechselte er zum FC Sevilla und zum FC Turin, bis er 2016 von Lazio engagiert wurde und endlich sein Potenzial zeigte: In der vergangenen Saison in der Serie A schoss er 29 Tore in 33 Ligaspielen und erzielte noch acht Treffer in neun Europapokalpartien.

Wie geht es weiter

Eintracht erwartet am 25. Oktober bereits den nächsten Europa-League-Gegner Apollon Limassol. Danach müssen die Frankfurter am 8. November zum Rückspiel nach Zypern. Am 29. November folgt die zweite Partie gegen Marseille und zum Abschluss am 13. Dezember das Auswärtsspiel in Rom.

(dpa)

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