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"Frankenschock": Schweizer Exporte schwächeln

Nach "Frankenschock": Ausfuhrrückgang im ersten Quartal um 1,4 Prozent
Nach "Frankenschock": Ausfuhrrückgang im ersten Quartal um 1,4 Prozent ©dpa
Nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses ist der Schweizer Außenhandel zwar nicht eingebrochen. Aber er schwächelt, nahmen doch die Exporte in den ersten drei Monaten 2015 um 1,4 Prozent auf 50,6 Mrd. Franken (49,02 Mrd. Euro) ab, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte.
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Weil die Exportgüterpreise gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,4 Prozent stiegen, sanken die Ausfuhren teuerungsbereinigt gar um 1,7 Prozent. Allerdings weise die Mehrheit der Branchen im Sog der Frankenstärke niedrigere Preise aus, schreibt die Zollverwaltung.

Umsatzmäßige Einbußen

Auch umsatzmäßig erlitten zwei Drittel der Exportbranchen eine Einbuße. Am deutlichsten fiel der Rückgang bei der Papier- und Grafischen Industrie (nominal -13,1 Prozent) aus. Es folgen die Kunststoffindustrie (-8,8 Prozent) und die Maschinen- und Elektronikindustrie (-6,5 Prozent).

Zulegen konnten hingegen die Exporteure von Präzisionsinstrumenten (+2,6 Prozent) und die Uhrenindustrie (+3,1 Prozent). Bei den Bijouterie- und Juwelierwaren kletterten die Exporte gar um 21,7 Prozent, was die Zollverwaltung zum Teil mit Sortimentsverschiebungen erklärt.

Fünfprozentiger Exportrückgang nach Europa

Nach Kontinenten war der Exportrückgang nach Afrika (-12 Prozent) am höchsten. Der Versand nach Europa – mit einem Anteil von 57 Prozent der klar wichtigste Markt – nahm um 5 Prozent ab. Dagegen erhöhten sich die Lieferungen nach Asien und Nordamerika um je 6 Prozent.

Deutlicher Preisrückgang bei Einfuhren

Bei den Einfuhren resultierte wechselkursbedingt ein deutlicher Preisrückgang von 5,1 Prozent, insbesondere weil im Jahresvergleich Energieträger billiger wurden. Damit schrumpften die Importe nominal um 4,4 Prozent auf 42,4 Mrd. Franken, während preisbereinigt ein leichtes Plus von 0,8 Prozent resultierte. Die Handelsbilanz erreichte so einen Überschuss von 8,2 Mrd. Franken.

Im März stiegen die Ausfuhren um 3,2 Prozent (real: +4,2 Prozent) auf 17,9 Mrd. Franken. Allerdings zählte der diesjährige März einen Arbeitstag mehr als der Vergleichsmonat im Vorjahr; bereinigt sanken die Exporte laut Zollverwaltung um 0,7 Prozent (real: +0,2 Prozent). (APA)

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