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FPÖ-Generalsekretär Hafenecker will Ambros auf Bier einladen

Der Musiker wurde zum Wirtshaus-Dialog eingeladen
Der Musiker wurde zum Wirtshaus-Dialog eingeladen ©APA
Nach der Gegenattacke von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker auf Wolfgang Ambros, der in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" "viele braune Haufen in der FPÖ" geortet hatte, gibt es nun eine Einladung zum Dialog.
"Viele braune Haufen in der FPö"

Der Politiker lädt den Musiker ein, sich bei einem “Gulasch und einem Seidl Bier” auszusprechen. “In einer offenen und demokratischen Gesellschaft muss es jedermann freistehen, Kritik zu üben, natürlich auch dem Wolfgang Ambros – diese sollte aber fundiert sein und sich auf sachlichem Boden befinden. Mit seinen Beleidigungen trifft er auch sehr viele seiner treuesten Fans – das hat er wohl vergessen”, so Hafenecker am Mittwoch in einer Aussendung, die in weiterer Folge jedoch wenig versöhnlich klingt: “Generell ist der Kritik von Künstlern in den heutigen Tagen anzumerken, dass sie einzig vonseiten diverser ‘Systemgünstlinge’ stammt, die wohl im fortgeschrittenen Alter um ihre Altersvorsorge in Form von Aufträgen bangen müssen, denn der Lebenswandel in den 70er und 80er Jahren dürfte nicht viel übergelassen haben.”

Fendrich ein “abgehalfterter Musiker”

Weiters attackiert Hafenecker in Folge Rainhard Fendrich, den er zuletzt gemeinsam mit Ambros als “abgehalfterten Musiker” bezeichnet hatte. “Ob sich Rainhard Fendrich mit einem deftigen Wirtshausbesuch begnügen würde, ist allerdings nicht gewiss, seine Vorlieben sollen ja mannigfaltig sein …”, so der Politiker. Abschließend wünscht sich Hafenecker, dass “wir wieder auf ein sachliches Niveau kommen, Künstler ihr Publikum erfreuen und Politiker alles zum Wohle ihrer Wähler und Österreichs beitragen”.

Nach der Gegenattacke Hafeneckers bekommt Ambros indes nun Rückendeckung von IG Autorinnen Autoren-Chef Gerhard Ruiss sowie von SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda. Der Künstler selbst, den Hafenecker auf ein Gulasch einladen will, lehnte dieses Treffen laut dem ORF Wien ab.

Drozda weist Attacken zurück

Der ehemalige Kulturminister verweist in einer Aussendung auf die Aufgabe der Kunst und von Künstlern, “die Gesellschaft zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Dass die FPÖ damit prinzipiell nicht umgehen kann, ist evident und verweist auf eine problematische einschlägige Tradition”, so Drozda, der die Attacken auf Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich strikt zurückweist und dahinter – auch in Hinblick auf die jüngsten Klagsdrohungen etwa gegen den Autor Josef Winkler – ein diesbezügliches “System” bei der FPÖ ortet. “Auch in diesem Falle sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass Bundeskanzler Kurz und Kulturminister Blümel sich mit klaren Worten vor die angegriffenen KünstlerInnen stellen”, fordert Drozda, der sich aber diesbezüglich “keinen Illusionen hingibt”.

(APA)

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