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Forscherin: Häufige Passwort-Wechsel sind "Feind der Sicherheit"

Häufiges Ändern des Passworts kann kontraproduktiv sein.
Häufiges Ändern des Passworts kann kontraproduktiv sein. ©APA/dpa (Symbolbild)
Eine US-Forscherin geht gegen den viel gegebenen Ratschlag, dass man sein Passwort häufig ändern solle, vor. Studien würden das Gegenteil belegen.

Die US-Professorin Lorrie Cranor ist kein Freund von häufigen Passwortwechseln. Sie ist Technischer Direktor bei der US-amerikanischen Federal Trade Commission, die Aufgaben einer Wettbewerbsbehörder und des Verbraucherschutzes übernimmt. Als sie ihren Posten antrat, wurde sie vom hauseigenen Twitteraccount überrascht, wie der Tech-Blog arstechnica.com berichtet. Dieser empfal nämlich in einem Tweet, das Internetnutzer ihre Passwörter häufig ändern würden. Eine Meinung, die Lorrie Cranor nicht teilt.

»FTC on Twitter Encourage your loved ones to change passwords often, making them long, strong, and unique. More tips: https://t.co/VhTCLCdf9j. #ChatSTC«

“Pa$$wort” statt “Passwort” hilft nicht

Cranor zufolge setzt sich unter Sicherheitsexperten immer mehr die Meinung durch, dass häufige Passwortwechsel nicht nur die Sicherheit nicht steigern, sondern sogar kontraproduktiv sein können. Laut “arstechnica.com” bezeichnete Cranor die häufigen Passwort-Änderungen sogar als “Feind der Sicherheit”. Einer Studie der University of North Carolina aus dem Jahr 2010 zufolge entscheiden sich viele User beim ändern des Zugangs für ein neues Passwort, das dem alten sehr ähnlich ist. Das beliebteste Passwort ist übrigens “Passwort”, das dann aus Bequemlichkeit beispielsweise in “Pa$$wort”, “Passw0rt” oder “Passwort1” geändert wird. Das Problem: Moderne Computer können bei ähnlichen Passwörtern Zusammenhänge erkennen, derart kleine Änderungen des Zugangs stellen für Kriminelle also kaum ein Problem dar.

Außerdem kommt die Studie zu dem Schluss, dass viele Nutzer von Anfang schwächere Passwörter nutzen, wenn sie wissen, dass sie es bald wieder ändern müssen. Demzufolge ist es also besser, sich einmal ein kompliziertes Passwort auszudenken und dieses dann eine Weile beizubehalten, anstatt ständig den eigenen Login zu ändern.

(Red.)

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