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Formel 1: FIA entkräftet Schummel-Vorwürfe gegen Sebastian Vettel

Unaufhaltsam steuert Sebastian Vettel seinem 4. WM-Titel "en suite" entgegen.
Unaufhaltsam steuert Sebastian Vettel seinem 4. WM-Titel "en suite" entgegen. ©EPA
Paris - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26) ist im Zuge der Diskussion um den Einsatz verbotener elektronischer Hilfsmittel an seinem Red Bull vom Vorwurf der Schummelei freigesprochen worden.

Der Automobil-Weltverband FIA habe am Wagen des Deutschen “keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt”, sagte Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting der Sport Bild: “Es wird alles von uns kontrolliert, und alles an Vettels Auto und auch an den anderen Wagen war reglementkonform.”

Verdacht von Minardi

Vor dem Großen Preis von Südkorea in Yeongam (Sonntag, 8.00 Uhr, RTL und Sky) hatte Giancarlo Minardi, Gründer des nach ihm benannten einstigen Formel-1-Rennstalls und Entdecker von Vettels Rivalen Fernando Alonso, öffentlich den Verdacht geäußert. Vettels Dominanz in diesem Jahr sei auf den Gebrauch einer Traktionskontrolle zurückzuführen. Die Beschleunigungshilfe ist seit 2008 verboten.

Vettel: 60 Punkte Vorsprung

Nach sieben Grand-Prix-Siegen in diesem Jahr ist Vettel sein vierter WM-Titel in Serie kaum noch zu nehmen. Vor dem 14. von 19 Saisonrennen hat er 60 Punkte Vorsprung auf Alonso im Ferrari. 

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