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Föderalismus-Preis: Zwei Arbeiten ausgezeichnet

Die Landtagspräsidentinnen und Landtagspräsidenten mit IFÖ-Leiter Peter Bußjäger und den PreisträgerInnen Teresa Weber und Felix Rösel
Die Landtagspräsidentinnen und Landtagspräsidenten mit IFÖ-Leiter Peter Bußjäger und den PreisträgerInnen Teresa Weber und Felix Rösel ©VLK/Digi_ART, RalfTornow
Alljährlich verleihen die Landtagspräsidenten Österreichs und Südtirols sowie das Institut für Föderalismus den Preis für Föderalismus- und Regionalforschung an junge Forschende bzw. Verwaltungsmitarbeitende.

Am Sonntag wurde der mit 5.000 Euro dotierte Preis in Anwesenheit von Vorarlbergs Landtagspräsident Harald Sonderegger übergeben. Die Themen der zwei ausgezeichneten Arbeiten sind Bundesstaatliche Identitäten und Kommunale Gebietsreformen.

Der Föderalismus-Preis wird für herausragende Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen und für geplante oder in Arbeit befindliche Projekte aus der Forschungs- und Verwaltungspraxis verliehen. Teilnahmeberechtigt sind Personen bis zu einem Alter von 35 Jahren. “Gesucht wurde auch heuer wieder der beste, wissenschaftlich fundierteste und innovativste Beitrag – also eine Forschungsarbeit bzw. ein Ideenpapier – zu den Themen Föderalismus, Governance im Mehrebenensystem, Deregulierung, Subsidiarität sowie Regional- und Standortforschung”, erklärte Landtagspräsident Sonderegger. Unter den Einreichungen, insgesamt elf, fanden sich bemerkenswerte Beiträge.

Die Landtagspräsidentenkonferenz wählte diesmal gleich zwei davon aus:

– Das Habilitationsvorhaben mit dem Arbeitstitel “Bundesstaatliche Identitäten” von Teresa Weber (Universität Salzburg). Nach Art 4 Abs 2 des Vertrags über die Europäische Union sind die Organe der EU verpflichtet, die nationale Identität der Mitgliedstaaten zu wahren – was diese “nationale Identität” konstituiert, ist derzeit Gegenstand des rechtswissenschaftlichen Diskurses und soll in der zu erstellenden Habilitationsschrift mit Blick auf den bundesstaatlichen Aufbau Österreichs, Deutschlands und Belgiens analysiert werden.

– Den Aufsatz “Was bringen kommunale Gebietsreformen? Kausale Evidenz zu Hoffnungen, Risiken und alternativen Instrumenten” (in “Perspektiven der Wirtschaftspolitik 2017”) von Sebastian Blesse (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim) und Felix Rösel (ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Niederlassung Dresden). Der Beitrag gibt einen Überblick über die bestehende kausale Evidenz zu den Effekten von Gebietsreformen auf öffentliche Ausgaben, Effizienz und Qualität der Verwaltung sowie zu den möglichen politischen Folgen der Zusammenschlüsse.

Peter Bußjäger, Leiter des Instituts für Föderalismus in Innsbruck und Mitglied der Jury, erklärte zu Blesses/Rösels Einreichung: “Sie steht fachlich auf hohem Niveau und ist in der Praxis von großer Relevanz.” Beim Habilitationsprojekt von Weber, das die bundesstaatliche Identität im europäischen Mehrebenensystem betrifft, handle es sich um ein Thema von wichtiger Bedeutung gerade auch für die österreichischen Länder. Sonderegger und Bußjäger waren sich einig: Mit der Vergabe des Preis zu gleichen Teilen an Blesse/Rösel und Weber werde einerseits ein wichtiger finanz- und verwaltungswissenschaftlicher Beitrag zum aktuellen Thema von Gebietsreformen als auch ein vielversprechendes Habilitationsprojekt gewürdigt.

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