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Flüchtlings-Demo: Protestieren Aktivisten für Vergewaltiger?

Die Aktion endete mit rund 40 Anziegen nach dem Versammlungsgesetz.
Die Aktion endete mit rund 40 Anziegen nach dem Versammlungsgesetz. ©bleiberechtfueralle.com
Mehreren Medienberichten zufolge soll die Sitzblockade in Wien 37 Personen gegolten haben, die nach Afghanistan abgeschoben wurden.

Eine Sitzblockade gegen die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern nach Afghanistan hat am Dienstag zu einem Kilometer langen Stau auf einer der wichtigsten Verkehrsadern Wiens geführt.

Elf dieser in Österreich straffällig gewordenen Personen sollen bereits rechtskräftig verurteilt worden sein. Insgesamt soll es sich um 38 Strafdelikte handeln. Drei dieser Männer sollen unter anderem wegen versuchter und vollzogener Vergewaltigungen verurteilt worden sein. Außerdem soll es noch weitere Delikte gegeben haben, wie etwa schwere Nötigung, Körperverletzung, Freiheitsentziehungen, gefährliche Drohungen und Raub - um nur einige zu nennen.

Die nicht angemeldete Aktion mit rund 70 Teilnehmern startete gegen 12 Uhr. Eine Gruppe hatte sich auf Stahlgerüsten auf drei bis vier Metern Höhe angekettet und wurde mithilfe einer Drehleiter der Feuerwehr von der WEGA freigeschnitten und heruntergeholt. Die Aktion endete mit rund 40 Anziegen nach dem Versammlungsgesetz. Es gab laut Polizei keine Verletzten.

Foto: bleiberechtfueralle.com

Ab 15 Uhr fand auf dem Oskar-Morgenstern-Platz eine angemeldet Versammlungen mit 150 bis 200 Personen gegen Abschiebungen nach Afghanistan statt. Die Demo bewegte sich von der Polizei begleitet zum Sigmund-Freud-Park und ging dort friedlich zu Ende, teilte die Polizei mit.

(VOL.AT)

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