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Flotte Grafik, aber leise!

Hochleistungsgrafikkarten für Spiele, hochauflösende Videos und intensive Bildbearbeitung müssen nicht zwangsläufig laut sein: Spezielle Kühlungen sorgen für erträgliche Umgebungsgeräusche.

Dies ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 09/2005). Im Idealfall arbeiten selbst schnellste Grafikkarten absolut geräuschlos.

Aktuelle Grafikkarten sind mit bis zu 100 Watt Leistungsaufnahme keinesfalls Energiesparer. Der Grund sind hohe Taktraten und komplexe Chipdesigns mit bis zu 300 Millionen Transistoren. Die so entstehende enorme Abwärme muss von der Kühlung wirksam abgeführt werden. Völlig lautlos geht das mit passiver Kühlung. Diese Variante findet man vor allem in Geräten der unteren Preiskategorie, da bei den weniger leistungsfähigen Grafikchips die Verlustleistung geringer ausfällt. Schnellere Grafikkarten aus dem Mittelfeld oder der Highend-Klasse hingegen erfordern meist noch einen zusätzlichen Lüfter auf dem Kühlelement. Dieser sorgt dann für eine mehr oder weniger starke Geräuschbelastung, wenn der Hersteller beim Kühlerdesign schlampt.

Testsieger wurde im Budgetbereich die passiv gekühlte MSI NX6600-VTD256EH (125,00 Euro). Die Karte überzeugt mit üppiger Ausstattung wie mit einem im unteren Preissegment eher selteneren Video-Aus- und -Eingang. Im Preis-Mittelfeld liegt die Gigabyte GV-RX80256D (250,00 Euro) mit Top-Performance und lautloser passiver Kühlung an der Spitze. Bei den Highend-Karten hat die HIS Radeon X850XT IceQ II (500,00 Euro) die Nase vorn. Das Fazit der Tester: Sowohl bei Geschwindigkeit und Ausstattung bleiben keine Wünsche offen.

Quelle: weblog.pc-professionell.de

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