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Finaler Bauabschnitt der Pipeline beginnt

Die Bauarbeiten zum letzten Abschnitt der Pipeline beginnen am 12. September.
Die Bauarbeiten zum letzten Abschnitt der Pipeline beginnen am 12. September. ©Stadt Bregenz
Bregenz (BRK) – Am 12. September beginnt der dritte und finale Abschnitt zur Neugestaltung der Pipeline. Auf einer Länge von 900 Metern wird das noch fehlende Stück bis zum Strandbad Lochau attraktiviert.

Die Arbeiten beinhalten wie bereits in den vorangegangenen Bauetappen eine Trennung des Fußweges vom Radverkehr. Außerdem soll über weite Strecken ein ökologisch wertvolles Flachufer entstehen. Um das zu erreichen, werden ca. 100.000 m3 Schüttmaterial in den Seegrund verbaut. Dazu kommt eine rund 280 Meter lange neue Ufermauer. Weitere Merkmale, um Attraktivität und Aufenthaltsqualität für Einheimische und Gäste zu erhöhen, sind Sitzbänke, Duschen und natürlich eine entsprechende Grünraumgestaltung, für die standorttypische, schattenspendende Pflanzen verwendet werden.

„Mit dem letzten Abschnitt des Ausbaus finalisieren wir die Neugestaltung des Naherholungsgebietes Pipeline. Unser frei zugängliches Bodenseeufer ist ein unbezahlbarer Faktor der hohen Lebensqualität in Bregenz und der gesamten Region. Dies ist für die heimische Bevölkerung aber auch für den Tourismus von unschätzbarem Wert. Ich möchte mich beim Land Vorarlberg und den umliegenden Leiblachtal-Gemeinden für die Unterstützung bedanken“, erklärt Bürgermeister Michael Ritsch.

„Die Pipeline geht in ihre letzte Etappe. Sie ist jetzt schon eine der meistfrequentierten Radstrecken„ Vorarlbergs, und ab Frühjahr 2023 finden sowohl Alltags- und Freizeitradler:innen, aber auch Fußgänger:innen und Badegäste ideale Bedingungen am Seeufer vor“, freut sich Mobilitätslandesrat Daniel Zadra. „Die Berufspendler:innen, die täglich vom Leiblach- ins Rheintal fahren, haben endlich eine sichere Alternative zum motorisierten Individualverkehr, aber auch der grenzüberschreitende Radverkehr profitiert von diesen Investitionen. Der Lückenschluss bringt uns unseren erklärten Zielen, nämlich den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen zu erhöhen und gesamthaft den CO2-Ausstoß zu reduzieren, einen großen Schritt näher.“

Die Kosten für die letzte Ausbaustufe belaufen sich auf circa 9,2 Millionen Euro. 6 Millionen Euro tragen Bund und Land Vorarlberg, die Landeshauptstadt Bregenz steuert rund 2,4 Millionen Euro bei, die Gemeinde Lochau gibt 600.000 Euro hinzu, Hörbranz 100.000 Euro und die Gemeinden Möggers, Eichenberg und Hohenweiler beteiligen sich mit insgesamt 50.000 Euro.

Während der Bauarbeiten, die aller Voraussicht nach bis Mai andauern werden, ist der Abschnitt vom Klausgraben bis zum Lochauer Strandbad sowohl für den Radverkehr als auch für Fußgänger:innen gesperrt. Die Umleitung erfolgt wie schon beim zweiten Bauabschnitt über die Landesstraße L190, wobei der Bahnübergang bei der ehemaligen Eisdiele Melanie diesmal nicht gesperrt ist. Die Streckenführung des 3-Länder-Marathons am 9. Oktober wird aber wie geplant an der Pipeline verlaufen. Im Gegensatz zu den Bauabschnitten zuvor wird es während der Bauarbeiten zum dritten Abschnitt keine Gratisfahrt mit der ÖBB zwischen Bregenz Hafen und Lochau geben.

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