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Final Countdown

Die Fans der Calgary Flames hatten alles für eine rauschende Party vorbereitet, doch Tampy Bay Lightning spielte nicht mit. Das Team aus Florida gewann das sechste Match der NHL-Finalserie um den Stanley-Cup in der Verlängerung.

Dank des Treffers von Martin St. Louis gegen sein Ex-Team 33 Sekunden nach Beginn der zweiten Verlängerung stellte Tampa Bay auf dem heißen Eis des überfüllten Pengrowth Saddledomes in der Serie auf 3:3 und verhinderte vorerst den zweiten Triumph der „Roten” im Stanley Cup nach 1989. „Ich wollte den Puck nur ins Netz bringen, der Winkel war schwierig, aber zu diesem Zeitpunkt muss es kein schönes Tor sein”, meinte St. Louis, der beste Scorer des Grunddurchgangs. Am Montag hat Tampa Bay im Entscheidungsspiel mit Heimrecht die Chance den ersten Stanley Cup zu erobern.

Die Flames wurden trotz der verhinderten Party nach dem mehr als dreieinhalbstündigen Match von ihren Fans gefeiert. „Es ist traurig, aber es ist noch nicht vorbei”, meinte ein Anhänger. Calgary darf durchaus hoffen, denn das Team hat im Playoff auswärts besser gespielt als in der eigenen Halle (10 Siege, 3 Niederlagen), bei den Lightning zwei von drei Spielen gewonnen. Tampa Bay will es aber nicht so weit kommen lassen. „Das siebente Spiel wird eine große Erfahrung. Wir werden es nicht vorsichtig angehen, sondern uns voll hinein stürzen”, erklärte Coach John Tortorella.

Calgary hatte Mitte des dritten Drittels über den vermeintlichen 3:2-Führungstreffer von Martin Gelinas gejubelt, doch das Tor wurde nach langen Video-Analysen nicht anerkannt. Der Puck habe die Linie nach der Parade von Keeper Chabibulin nicht überschritten, entschied der Referee. Brad Richards hatte die Gäste in der 25. und 31. Minute jeweils in Überzahl in Führung gebracht und hält nun schon bei 13 Playoff-Toren. Chris Clark (30.) und Marcus Nilsson (38.) schafften vor 19.221 Fans jeweils den Ausgleich für die Hausherren, deren Trainer Darryl Sutter nachher kritisierte: „Einige Spieler, von denen eine gute Leistung erwartet wird, waren nicht heiß genug.”

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