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Filmpremiere voller Erfolg

Wolfgang Tschallener und Werner Fischer standen den Moderatoren Silvia und Mario Rede und Antwort
Wolfgang Tschallener und Werner Fischer standen den Moderatoren Silvia und Mario Rede und Antwort ©Bandi Koeck
Bilder von der Filmpremiere

Klaus. Bei der Filmpremiere des Vorarlberger Dialektfilms „Salzigs Wasser“ war das Interesse seitens der Bevölkerung derart groß, dass der Winzersaal bis auf den letzten Platz ausverkauft und zudem die Stehplätze ausgeschöpft waren.

Wolfgang Tschallener und Werner Fischer vom Ogablick-Filmteam haben zusammen mit dutzenden Laiendarstellern über die letzten vier Jahre einen unglaublich netten sowie pädagogisch wertvollen Film gedreht, welcher seinesgleichen sucht. Insgesamt wurde dafür an 43 Drehorten wie etwa in der Feldkircher Innenstadt oder an der Frutz gedreht und der 60-minütige Film nahm 2.200 Drehstunden und 2.230 Arbeitsstunden insgesamt in Anspruch. Das Team erinnerte sich, dass sie sieben Stunden bei -3 °C im Wald drehen mussten.

Klauser Bürgermeister Werner Müller wurde von den ulkigen Moderatoren, „Boxenluder“ Silvia Senoner aus Götzis und Maria Konrad zum „Dialekt schwätza“ genötigt, sonst wollten sie ihm kein Mikrofon aushändigen. Der Bürgermeister darauf: „Als Bürgermeister erleabt ma jo oanigs. A Filmpremiere erleab is ersch mol!“ Er erzählte, wie er sich dazu Gedanken gemacht hat, von wegen was er zu diesem Anlass anziehen solle. „Im Zentrum Europas in Klaus stand i mit ra rota Krawatta mit grüana Glückselefäntle und ama Schaal do!“ Er meinte noch, dass die Premiere ein „Start für mehr“ sei, da Wolfgang Tschallener die Klauser Filmnacht entwickelte und dafür den Segen der Gemeinde hätte.

Der Film handelt über Träume und Ziele. Genauer gesagt ist der Film ein 60-minütiges Märchen für Kinder und Erwachsene, welches dem Leben mehr Sinn zu geben versucht! Bei der Premiere waren alle Darsteller und das gesamte Filmteam vor Ort und gaben sich auf der Bühne ein nettes Stelldichein. Der junge Hauptdarsteller, Alexander Fischer, gab zusammen mit Lea Götz spritzige Antworten auf komplexe Fragen. Alex meinte auf die Frage, ob er noch mal bei so einem Film mitmachen wolle: „So an großa Film tät i numma mitmacha, abr an klenna scho!“ Und Lea versuchte sich noch zu erinnern, dass sie eigentlich übers Internet vom Projekt erfahren hätte. Vincent Lukas Santos aus Rankweil sang zum Schluss noch die Komposition von Harry Häusle (Text und Musik) „Wo ischs Meer“. Die ganze Filmmusik basiert auf einer Eigenkomposition von Karlheinz Gilla Podgornik.

Beeindruckend war auch zu erfahren, dass das gesamte Equipment aus der Genie-Schmiede Tschallener-Fischer stammte. So haben die beiden etwa eine SteadyCam selber gemacht. Laut Wolfgang Tschallener war die Filmpremiere die Auftaktveranstaltung. Sie gründeten den Verein Filmszene Klaus, eine Plattform für alternative Filme und Filmemacher, die das was sie machen aus Überzeugung machen. „2012 gibt es eine Nacht lang bei freiem Eintritt Kurzfilme!“ so Wolfgang Tschallener. Das bedeutet, frühzeitig Karten sichern, denn das Interesse dafür ist enorm groß!

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