Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Figo“ Restaurierung geht in die Endphase

Das Oldtimer Feuerwehrfahrzeug erstrahlt in neuem Glanz
Das Oldtimer Feuerwehrfahrzeug erstrahlt in neuem Glanz ©Michael Mäser
Seit rund sieben Jahren arbeiten Lustenauer Feuerwehrkameraden an der Restaurierung eines Feuerwehrfahrzeuges aus dem Jahre 1926.

Lustenau. (mima) Im Jahre 2008 wurde in Lustenau die Idee geboren, dass in den 1920er Jahren eingesetzte Feuerwehrfahrzeug zu erwerben und wiederauferstehen zu lassen. Nach langer Suche konnte exakt ein baugleiches Fahrzeug gefunden und nach fast einjähriger Verhandlung im Januar 2010 gekauft werden.

Erstes Feuerwehrfahrzeug in Vorarlberg

Beim Fahrzeug handelt es sich dabei um einen Austro Fiat, welcher 1926 dreimal gebaut wurde. Eines dieser Fahrzeuge ging damals nach Lustenau und war somit gleichzeitig das erste automobile Feuerwehrfahrzeug in Vorarlberg. Bei mehr als 220 Einsätzen leistete der „Figo“, wie sie im Volksmund genannt wurde, treue Dienste, ehe sie beim Hochwassereinsatz 1958 in Bregenz ihren Dienst aufgab. In der Folge wurde das Fahrzeug ausgeschieden und durch einen neuen ersetzt.

Nur Original-Zubehör

In Radkersburg konnte dann das selbe Feuerwehrfahrzeug wieder gefunden und nach Lustenau geholt werden. Seit Dezember 2010 arbeitet ein Team von Lustenauer Feuerwehrmännern unter der Leitung von Hartwig Sturm daran, das Fahrzeug wieder „auferstehen“ zu lassen. Der Oldtimer wurde bis zum Rahmen zerlegt, originalgetreu wieder aufgebaut und der rückwertige Geräteraum nach Fotos des Lustenauer Fahrzeuges nachgebaut. Teilweise war dabei die Beschaffung nach den verschiedenen Teilen auch die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, wie auch Hartwig Sturm erklärt: „Während einige Teile der Schläuche im Ried ausgegraben wurde, fanden wir die Original Leiter auf einem Bauernhof. Die Teile waren teilweise in ganz Österreich verteilt und mussten so besorgt werden“, so Sturm.

2.750 Arbeitsstunden

In den vergangenen Monaten wurden nun die Saugschläuche fertig eingebunden und die Halterungen dafür auf dem Fahrzeug montiert. Der Ring des großen Suchscheinwerfers wurde lackiert und wiederum verglast, der Scheinwerfer elektrifiziert und auf der Halterung angebracht. An einer Seite des Fahrzeuges wurden auch die Leisten des Riffelblechs fertig gestellt. Mittlerweile haben die freiwilligen Helfer rund 2.750 Arbeitsstunden in das Projekt gesetzt und mit dem Original-Zubehör wie Schiebeleiter, Saugschläuchen, Schläuchen und Strahlrohren versehen soll der „Figo“ Mitte diesen Jahres im alten Glanz erstrahlen.

Indienststellung am 2. Juli

„Das Fahrzeug wurde bis zum Rahmen zerlegt und von dort aus wieder originalgetreu aufgebaut. Die Finanzierung erfolgt durch die Kameradschaftskasse der Feuerwehr Lustenau, Sponsoren, Handwerker und Firmen die das Projekt tatkräftig unterstützen, sowie durch die Marktgemeinde Lustenau“, erklärt Hartwig Sturm. Bis im Sommer soll das Projekt abgeschlossen sein und die Arbeiten fertig gestellt werden. „Am 1. Juli erfolgt die Zertifizierung unserer Automobilspritze als Historisches Feuerwehrfahrzeug durch eine Prüfungskommission aus Wien, Oberösterreich und Vorarlberg und einen Tag später erfolgt die feierliche „Indienststellung“ und die Übergabe der Zertifizierungsurkunde für unser Fahrzeug im Rahmen eines großen Oldtimertreffens in Lustenau“, lädt Sturm bereits heute alle Interessierten ein. 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • „Figo“ Restaurierung geht in die Endphase
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen