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Feuerwehr-Standort bleibt

Das neue Haus entsteht am alten Standort
Das neue Haus entsteht am alten Standort ©Peter Strauß

Reuthe hat sich für Abriss des alten Gebäudes und Neubau am gleichen Ort entschieden. (Ein Bericht von Peter Strauß)

Reuthe. Keine Sommerpause für die Gemeindevertretung in Reuthe – im Gegenteil: In einer Sommerklausur wurden jetzt konkrete Maßnahmen auf Basis eines vor gut einem Jahr eingeleiteten Entwicklungsprozesses festgelegt. Arno Scharler hatte im Herbst 2008 das Bürgermeisteramt von Josef Griedling übernommen, der in Pension ging. Und mit dem Amt auch das Problem Feuerwehrhaus.

Auslösendes Moment

“Diese Frage”, so Scharler, “hat uns dringenden Handlungsbedarf aufgezwungen, also stellten wir die gesamte Entwicklung der Gemeinde zur Diskussion.” Herbert Steiner hatte als externer Projektkoordinator fungiert und konnte sich nun bei der Klausur nicht nur über ein großes Engagement der Arbeitsgruppen und die konsequente Arbeit an diesem Bürgerbeteiligungsprojekt bedanken, sondern auch Ergebnisse vorweisen.

Neue Feuerwehrvariante

Vor allem die jahrelange Diskussion um ein neues Feuerwehrgerätehaus wurde abgeschlossen – mit einer überraschenden neuen Variante, die Johannes Kaufmann präsentierte: Es bleibt beim alten Standort, das Gebäude wird abgerissen – das neue Haus einstöckig ausgeführt und unterkellert. Parkplätze und Schulungsraum werden im gegenüberliegenden “Felderhaus” geschaffen. Ob dieses saniert und adaptiert werden kann oder ebenfalls abgerissen und neu erstellt werden muss, wird geprüft. Bürgermeister Arno Scharler möchte jedoch die alte Bausubstanz erhalten, “wenn es sich einigermaßen rechnet. Wir können nicht vom Bürger ständig den Erhalt alter Häuser verlangen und dann selbst als Gemeinde ein Haus einfach abreißen.” Schon im Frühjahr 2011 soll mit dem Bau begonnen werden, im Spätherbst will man bereits eröffnen. Diese neue Variante spart Grund ein, denn bekanntlich hatte die Gemeinde das Areal im Dreiangel zwischen alter Bregenzerwaldstraße und der neuen Umfahrung vorgesehen, der jetzt vorläufig frei bleibt.

Ein “mittlerer” Dorfsaal

Zweites zentrales Anliegen der Arbeitsgruppen: Ein Saal für “mittlere” Anlässe, denn der Turnsaal ist vielfach zu groß, der Pfarrsaal wiederum zu klein. “In der Größe irgendwo dazwischen wäre ideal”, so Scharler, der bei der Verwirklichung dieses Vorhabens auch an einen Treffpunkt für Vereine denkt und nach Möglichkeit durch Bewirtung des Saales einen Ersatz für ein fehlendes Dorfgasthaus schaffen will.

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