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Feuerwehr Bilanz 2013

Brand in Feldkirch Altenstadt am 2. Dezember 2013
Brand in Feldkirch Altenstadt am 2. Dezember 2013 ©Landesfeuerwehrverband
Artikel des Landesfeuerwehrverband Vorarlberg:    Drei Todesopfer infolge von Bränden, ein Plus von 25% bei Einsätzen.


• Im Schnitt mussten die 144 Feuerwehren des Landes 13x täglich zu einem Einsatz ausrücken.

• 4.818 Feuerwehreinsätze im Jahr 2013 – ein Plus von 25%

• Starke Zunahme bei den technischen Einsätzen – ein leichter Rückgang bei den Brandeinsätzen

• Wir beklagen drei Menschenleben infolge von Bränden (Bludenz, Dornbirn und Mittelberg)

• Rauchmelder in Wohnungen konnten Menschenleben retten

• 3,1 Mio Euro an „Einsatz-Dienstleistung“ freiwillig in die Gesellschaft eingebracht

 

„Die Feuerwehren – ein verlässlicher Partner wenn Bürger in Not geraten, gleich einem „Präzisions- Uhrwerk“ spulen die rund 8000 freiwilligen Feuerwehrleute das jährliche Einsatzprogramm ab und wenn ich die Zahlen aus der Einsatzstatistik betrachte, dann dürfen wir nicht vergessen, dass diese Einsatzzahlen nur rund 20% der gesamten Feuerwehraufgaben darstellen.

Gleich einem Eisberg ragen diese 20% aus dem Wasser bzw. werden öffentlich wahrgenommen. Der Zeitaufwand für Ausbildung, Instandhaltung und Verwaltung, sowie die Jugendarbeit verteilen sich auf die restlichen 80%. Ohne diese 3 Aufgabenbereiche der Feuerwehren wäre die qualitativ hochwertige Einsatzdienstleistung gar nicht möglich“, sagt Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter.

Die Bilanz 2013 wird durch den Verlust von drei Menschenleben infolge von Bränden (Bludenz, Dornbirn und Mittelberg) getrübt. Leider sind im Laufe unserer Einsätze immer wieder Todesopfer beklagen – nicht nur bei Brandeinsätzen sondern auch bei technischen Einsätzen – was uns sehr schmerzt“, bedauert Landesfeuerwehrinspektor Vetter.

In jeder Gemeinde eine bestens ausgebildete Mannschaft, freiwillig hoch motiviert und mit technisch einwandfreiem Gerät ausgerüstet, ist das Erfolgsrezept welches sich über mehrere Jahrzehnte bestens bewährt hat. Das Team des Landesfeuerwehrverbandes wird auch in Zukunft darauf schauen, dass optimale Rahmenbedingungen für das wertvolle bürgerliche Engagement der Feuerwehren vorhanden sein wird, lässt Vetter positiv in die Zukunft blicken.

Gerechnet mit einem Stundensatz von 30 Euro haben die freiwilligen Feuerwehrleute bei Einsätzen eine Dienstleistung im Wert von 3,1 Millionen Euro im Jahr 2013 erbracht. Allein diese Tatsache zeigt auf, welchen Wert das freiwillige System der Feuerwehren in die Gesellschaft einbringt.

 

Die Statistik im Detail (in Klammer die Vergleichszahlen des Vorjahres):

Im Schnitt rückten die Feuerwehren jeden Tag 13x (11) zu einem Einsatz aus.

 

Brandeinsätze

676 (714) tatsächliche Brandeinsätze im Jahr 2013 – bedeuten einen Rückgang von 38 Brandeinsätzen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012

Die Gesamtsumme von 1.460 (1598) Brandeinsätzen ergibt sich aus den 676 (714) tatsächlichen Bränden.

192 (219) Fehlalarme von Brandmeldeanlagen (das sind Alarme aufgrund technischer Probleme von Brandmeldeanlagen)

524 (594) Täuschungsalarme (das sind Alarme, bei denen die Brandmeldeanlagen infolge anderer Einwirkungen als Brandrauch ausgelöst haben)

23 (29) böswillige Alarme (das sind Alarmierungen, die infolge einer missbräuchlichen Verwendung des Notrufes ausgelöst wurden)

45 (40) Fehlalarme (das sind Alarmierungen, bei denen sich die Notrufmeldung im Nachhinein als Fehlalarmierung herausgestellt hat)

Die Summe all dieser Fehlalarme bedeutet, dass von den 13 täglichen Feuerwehreinsätzen zwei als Fehlalarme in der Statistik 2013 ausgewiesen werden.

Die Monate Dezember (149) und August (135) waren dabei die stärksten Monate bei den Brandeinsätzen.

 

Technische Einsätze

3358 (2239) Technische Einsätze im Jahr 2013 zeigen einen markanten Anstieg um 1.119 Einsätze gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012.

Diese Steigerung um nahezu 50% ist auf die Hochwassereinsätze im Juni zurückzuführen.

Die Gesamtsumme von 3358 bei den technischen Einsätzen ergibt sich aus den tatsächlichen Einsätzen (3316 ergänzt durch 42 Fehlalarmierungen).

Der Monat Juni mit 1379 Einsätzen war dabei eindeutig der stärkste Einsatzmonat.

 

Quelle: Landesfeuerwehrverband Vorarlberg

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