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Festspielkünstler trotzten der eisigen Kälte am Arlberg

Tolle Impressionen der Festspiele am Arlberg.
Tolle Impressionen der Festspiele am Arlberg. ©Doris Burtscher

Bei der Oper im Schneesturm zauberten die Künstler Verdiluft auf den Arlberg.
Die beiden Sänger Elena Kelessidi und David Stout trotzten tapfer den arktischen Bedingungen auf der Schneebühne und bescherten den tausenden Besuchern während des 30minütigen Programmes unvergessliche Bilder. Diese bedankten sich mit nicht enden wollendem Applaus. “Auf der Spitze des Hutes ist uns der Wind und Schnee derart um die Ohren gefegt, dass das Singen fast shcon einem Blindflug glich, sogar mein Bart war am Ende steifgefroren”, schilderte David Stout den außergewöhnlichen Auftritt. Auch die Sopranistin Elena Kelessidi schwärmte über den tollen Auftritt am Arlberg. “Es war für mich ein einzigartiges Erlebnis. Ich glaube, es gibt nicht viele Sopranistinnen, die von sich behaupten können, schon einmal in einem richtigen Schneesturm gesungen zu haben”, freut sie sich.
Beeindruckende Naturkulisse
Die schicksalshafte Beziehung zwischen Töchtern und Vätern wurde in der beeindruckenden Naturkulisse des Schloßkopfplatzes, eingebettet zwischen Bach, tief verschneitem Wald und hohen Bergen aufgeführt. Eine eigens kreierte Bühnenskulptur aus Eis und Schnee bildete für die Darbietung aus Licht, Feuer und tragischer Leidenschaft das richtige Ambiente. Die bislang größte Schneekulisse für den Arienzauber in den Alpen erinnert ganz bewusst an Verdis typische Kopfbedeckung – dem Hut. Auch in diesem Jahr begeisterten die Festspiele am Arlberg bei eisigen Temperaturen Besucher aus nah und fern.

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