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Festspiele - Symphonische Sommerfreuden mit Brahms

Ein Bild vom Bregenzer Festspielhauspublikum vom Tag der Eröffnung
Ein Bild vom Bregenzer Festspielhauspublikum vom Tag der Eröffnung

Am Bodensee ein sonniger Augusttag, drinnen im Bregenzer Festspielhaus ein Sonntagsmatinee mit den Wiener Symphonikern. Als Auftakt zu seiner letzten Saison als Chefdirigent hat der designierte Musikdirektor der Wiener Staatsoper Philippe Jordan alle vier Symphonien von Johannes Brahms für zwei Konzerte ausgewählt und damit symphonische Sommerfreuden beschert.

Das musikalische Ausrufungszeichen war bereits im ersten Konzert mit den Symphonien Nr. 1 c-Moll und Nr. 2 D-Dur voll spürbar. Das Festspiel-Publikum war nach zwei Stunden Brahms begeistert und wurde zu lang anhaltendem Beifall und lautstarken Bravo-Rufen für Jordan und die in allen Registern blendend disponierten Symphoniker hingerissen. Die Brahms-Symphonien Nr. 3 F-Dur und Nr. 4 e-Moll folgen Montagabend. Nach der Vor-Premiere bei den Bregenzer Festspielen (4. und 5. August) wird der Brahms-Zyklus ab 25. September im Wiener Musikverein - auch für eine CD-Einspielung - aufgeführt.

Der Maestro lieferte fein strukturiertes Musizieren

Maestro Jordan dirigierte ohne Partitur präzise und kümmerte sich aufmerksam und teilweise mit viel Körpereinsatz um Streicher- und Bläser-Gruppen sowie Solisten. Das Ergebnis war ein fein strukturiertes Musizieren, das der hochromantischen Tonsprache von Brahms zu Gute kam. Beeindruckend schon die ersten Takte der 1876 uraufgeführten Ersten Brahms mit nicht zufällig an Beethoven gemahnenden Schicksal-Paukenschlägen. Grandiose Streicher mit Konzertmeisterin Sophie Heinrich am ersten Pult sowie famose Holz- und Blechbläser legten kompositorische Details und Finessen der Brahms-Werke offen. Nach dem eindrucksvollen Finale der Zweiten Symphonie UA 1877), die Brahms im Sommer am Wörthersee komponiert hat, war das Publikum vollauf begeistert.

(APA)

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