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Fenster zuverlässig sichern

©www.sicheresvorarlberg.at
Die kleine Sophia steht am offenen Fenster und schaut neugierig in die Welt hinein. Jedoch braucht sich ihre Mutter keine Sorgen zu machen.

Denn als Absturzsicherung hat der Vater eine massive Stange außerhalb des Fensters angebracht. Um die zu überklettern müsste die Zweijährige schon einen gehörigen Kraftakt hinlegen.
Obwohl Fensterstürze von Kindern glücklicherweise relativ selten sind, sorgen sie dennoch, gerade in letzter Zeit, immer wieder für dramatische Schlagzeilen. Auch deshalb, weil solche Unfälle häufig mit schweren Verletzungen oder gar tödlich enden. Verbote und Erklärungen nützen meist wenig, da vor allem Kleinkinder die Gefahr noch nicht verstehen. Schon aus diesem Grund hilft nur eines: Fenster müssen gut gesichert werden. Denn schon Zweijährige schaffen es, über Sessel oder Tische auf Fensterbänke zu klettern.

Eine zuverlässige Möglichkeit sind Fenstersperren. Sie verhindern nicht nur, dass Fenster weiter als zehn Zentimeter geöffnet werden können, sondern auch das Schließen. Das schützt den Nachwuchs vor eingeklemmten Fingerchen. Am besten sind Sperren, die bereits im Fenstergriff integriert und mit einem Schlüssel zu öffnen sind. Aber auch der nachträgliche Einbau von Kindersicherungen ist kein Problem.

Wichtig: Fenstersicherungen sollten grundsätzlich verschraubt und am oberen Ende der Fenster, also außerhalb der Reichweite von Kindern, montiert werden. Als weitere Schutzmaßnahme sollten leicht bewegbare Gegenstände wie Tische oder Sessel aus dem Fensterbereich oder von Balkonen verbannt werden. Bei Geländern darauf achten, dass die Stäbe nicht quer sondern senkrecht angeordnet sind. So können die Sprösslinge nicht daran hochklettern. Anderenfalls empfiehlt es sich, die Geländer auf der Innenseite mit Planen oder Platten zu verkleiden.

 

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