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Feldkircher schätzen die hohe Lebensqualität sehr

Aufbauend auf den Ergebnissen der Bürgerbefragung wurden am Freitagabend in Arbeitsgruppen konkrete Ziele und Wünsche von Bürgern ausgearbeitet.
Aufbauend auf den Ergebnissen der Bürgerbefragung wurden am Freitagabend in Arbeitsgruppen konkrete Ziele und Wünsche von Bürgern ausgearbeitet. ©MUL
Gutes Ergebnis bei Befragung, die als Grundlage für Stadtentwicklung dient.
Zukunftswerkstatt Altenstadt


Feldkirch Im Sommer hat die Stadt Feldkirch eine große Bürgerbefragung im Rahmen des Stadtentwicklungsplans (STEP) und des Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) durchgeführt. 4000 Fragebögen wurden dabei an zufällig ausgewählte Einwohner der Stadt verschickt. Rund 1400 Feldkircher haben teilgenommen, die Umfrage sei damit repräsentativ. Das externe Büro Reschl Stadtentwicklung GmbH hat anschließend die Auswertung vorgenommen. Das Stuttgarter Unternehmen wird den Stadtentwicklungsplan ausarbeiten, parallel dazu arbeitet die Firma „Stadt-Land“ am neuen Räumlichen Entwicklungskonzept. Die Ergebnisse der Befragung wurden am vergangenen Donnerstag im Montforthaus präsentiert.

Zufriedenheit mit Fingerzeigen

Eines lässt sich nach der Bürgerbefragung festhalten: Die Feldkircher sind sehr zufrieden mit ihrer Stadt. Fast 98 Prozent der Befragten antworteten bei der Frage nach der Lebensqualität in der Montfortstadt mit sehr gut bzw. eher gut. Das sei im Vergleich der zweitbeste Wert, den man im Büro jeweils erzielt habe, erklärte Phillip König vom Stadtentwicklungsbüro. Gerade die Altstadt kommt bei den Feldkirchern an. Auch der öffentliche Nahverkehr erhält viel Zuspruch. Aber auch die vielen Veranstaltungen in der Stadt, allen voran das Poolbar-Festival, werden von den Feldkirchern sehr geschätzt.

Trotz eines insgesamt sehr guten Ergebnisses gibt es aber auch einige Fingerzeige auf Dinge, die verbessert werden sollten. Vieles davon ist wenig überraschend. So ist der Verkehr für die Feldkircher das Problem Nummer eins. Aber nicht nur die Problematik an der Bärenkreuzung und den stark befahrenen Straßen wurde genannt, auch bei der Parkplatzsituation sehen die Feldkircher Mängel, an denen gearbeitet werden sollte. Zudem mangelt es an leistbaren Wohnungen und Grundstücken. Dennoch sprechen sich aber die meisten Feldkircher für eine Innenentwicklung und gegen neue Wohngebiete am Stadtrand aus. Kritisch sehen viele Bürger auch die wirtschaftliche Entwicklung. Sie würden sich hier stärkere Impulse wünschen. Und auch der weitere Ausbau der Ganztagesbetreuung für Kinder steht auf der Wunschliste vieler Feldkircher, vor allem der Familien.

Zukunftswerkstätte

Am Freitag wurde dann in Arbeitsgruppen an konkreten Ableitungen aus den Ergebnissen gearbeitet. Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit Schwerpunktthemen wie etwa Wohnen, Mobilität, Natur, Klimaschutz, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Identität. Das Spektrum der behandelten Themen war dabei vielschichtig. Von Plätzen zum Verweilen in den Fraktionen über die Parkplätze beim Landeskrankenhaus Feldkirch bis hin zur Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden wurden viele Ideen eingebracht. Den Bürgern standen dabei auch Experten aus der Stadt und von den ausführenden Büros zur Verfügung, die auch direkt Fragen beantworten konnten. Zudem wurden die Ergebnisse am Ende Vertretern der Stadtpolitik präsentiert.

Online-Beteiligung möglich

Seit Montag können Bürger ihre Wünsche bezüglich Stadtentwicklung auch online einbringen. Mit den Ergebnissen machen sich die Stadtentwickler dann an die Ausarbeitung des STEP. Abgeschlossen soll der aufwendige Prozess Ende 2018 werden. Dazwischen soll es noch öfter die Möglichkeit zur Beteiligung seitens der Bürger geben. So etwa ab Anfang 2018, wenn sich Fokusgruppen, bestehend aus Bürgern und Experten, zusammensetzen werden. Was bleibt, ist ein gutes Gefühl bei den Beteiligten – der Prozess hat bisher nicht nur einen guten Zwischenstand ergeben, sondern auch die Hoffnung auf ein gutes Endergebnis geweckt. VN-GMS, MUL

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