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Stadtvertretung beschließt Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie

Die Feldkircher Stadtvertretung hat eine Digitalisierungsstrategie beschlossen
Die Feldkircher Stadtvertretung hat eine Digitalisierungsstrategie beschlossen ©Nadine Jochum
Die einen sehen es als Modewort, die anderen als die wichtigste Veränderung unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren: Die Digitalisierung.

Feldkirch. Klar ist, dass die Digitalisierung in unserem Leben heute schon eine bedeutende Rolle spielt, und sich die Nutzung digitaler Angebote in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Unser Smartphone ist das Tor zur digitalen Welt geworden: Ob Kommunikation oder Informationsbeschaffung, Reisebuchung und Bankgeschäfte, ja selbst die Partnersuche hat sich in den digitalen Raum verlagert. Natürlich hat diese Entwicklung auch vor der städtischen Verwaltung nicht haltgemacht. Heute schon ist etwas das Feldkircher Bauamt digital bestens aufgestellt und viele interne Abläufe im Rathaus haben gerade in der Coronakrise ihre digitale Feuertaufe bestanden.

Digitale Transformation

Für den für Technologie und Digitalisierung zuständigen Stadtrat Georg Oberndorfer geht es beim nunmehr erfolgten Start der Digitalisierungsstrategie auch nicht um Versäumnisse in der Vergangenheit, sondern um einen notwendigen Schritt, um für die kommenden Herausforderungen strategisch richtig aufgestellt zu sein: „Es besteht kein Zweifel daran, dass die Geschwindigkeit der digitalen Transformation in den nächsten Jahren sogar noch zunehmen wird. In Zeiten knapper Ressourcen und enger Budgets müssen wir uns als Kommune daher gut überlegen, worauf wir uns fokussieren, und in welche Technologien und digitale Tools und Plattformen wir investieren.“

Happy Citizens

Die Stadt Feldkirch wird daher in den nächsten Monaten einen breit angelegten Beteiligungsprozess durchführen, um gemeinsam mit den Bürger*innen Feldkirchs und den Mitarbeiter*innen der städtischen Verwaltung die Prioritäten für die nächsten Jahre festzulegen. Klar ist für Stadtrat Oberndorfer, dass dabei die Interessen aller Menschen in Feldkirch im Zentrum stehen: „Wir werden in diesem Prozess nicht von einer Technikverliebtheit geleitet werden. Wir werden uns der zentralen Fragestellung widmen, was sich die Feldkircher Bürger*innen an digitalen Angeboten und Dienstleistungen von einer Stadtverwaltung erwarten, damit ihr Leben in Feldkirch in allen Lebenslagen gelingen kann. In Zentrum steht also nicht die Smart City, sondern der Happy Citizen!“

Digital Board

Begleitet wird Feldkirch in diesem Prozess von einem ca. 15-köpfigen Expert*innengremium, das Stadtrat Oberndorfer gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Matt in den vergangenen Wochen zusammengestellt hat. Die Mitglieder dieses Digital Boards haben alle einen persönlichen Bezug zu Feldkirch, indem sie entweder aus Feldkirch stammen, oder in Feldkirch leben oder arbeiten. „Es freut uns ganz besonders, dass wir für dieses Gremium so viele interessante Persönlichkeiten gewinnen konnten. Von international renommierten Universitätsprofessor*innen, über Manager*innen aus der Wirtschaft, von Bildungsinstitutionen, bis hin zu Vertreter*innen der lokalen Start-Up- und Kreativ-Szene sind alle dabei!“, so Matt.

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