Feldkircher Geschichte in Szene gesetzt

Philipp Schöbi über Feldkirch in der Literatur.
Philipp Schöbi über Feldkirch in der Literatur. ©MUL
Getreu dem Motto HAKtiv gestalteten Schüler eine Vernissage rund um 800 Jahre Feldkirch in der Literatur.
HAK-Ausstellung + Literaturcafe

FELDKIRCH Bekannte Persönlichkeiten, die in Feldkirch Fuß gefasst haben, stehen im Zentrum einer Schulausstellung an der Handelsakademie Feldkirch. Im Beisein mehrerer Politiker und rund 50 Gästen wurde diese nach lobenden Worten des Bürgermeisters Wilfried Berchtold offiziell eröffnet.

Gleich zu Beginn erzählt der Koffer der Feldkircherin Therese Zauser über ihr Leben und ihr Schicksal. Während dieser im Palais Liechtenstein recht unscheinbar wirkt, lassen die Schüler den weit gereisten Begleiter der Varieté-Tänzerin sprechen. Erfrischend anders kam auch das anschließende Literaturcafé mit dem Kenner der Feldkircher Literaturgeschichte Philipp Schöbi daher. Zwei Schülerinnen des zweiten HAK-Jahrgangs befragten ihn zu Schriftstellern der Weltliteratur, die auf verschiedene Weise mit Feldkirch in Verbindung kamen.

Durch gezielte und direkte Fragen konnten sie dem Rheticus-Experten interessante Anekdoten entlocken. Beispielsweise gab es im Anschluss auf die Vernissage Stimmen, welchen die Verbreitung des Fußballs in Österreich vom ehemaligen Jesuiteninstitut Stella Matutina aus bisher nicht bekannt war.

Direktor Michael Weber wollte seinen Schülern bewusst machen, dass Feldkirch heuer ein besonderes Jubiläum feiert. Rund 300 Schüler haben sich daher auf die Suche nach interessanten Persönlichkeiten gemacht. Deren Erkenntnisse werden nun in einer öffentlichen Ausstellung festgehalten. Wer einen jungen und kreativen Blick auf bekannte Persönlichkeiten mit Feldkircher Bezug werfen will, kann die frei zugängliche Ausstellung noch bis zum 19. Dezember täglich von 8 bis 17 Uhr in der Aula betrachten.

In Zukunft sind wiederkehrende Veranstaltungen unter der Marke HAKtiv geplant. Bereits in Vorbereitung ist ein Projekt zum Feldkircher Schriftsteller Max Riccabona. Nach dem gelungenen Startschuss darf man darauf gespannt sein. MUL

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