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Feldkirch als Weinbaustadt

Elmar Müller ließ Wein der Schattenburg kosten.
Elmar Müller ließ Wein der Schattenburg kosten. ©Henning Heilmann
Spannende Einblicke in die Geschichte des Feldkircher Weins gewährte Georg Fink
Weinführung durch Feldkirch

FELDKIRCH Einst war Weinbau in Feldkirch weit verbreitet. Über die Geschichte des Feldkircher Weins informierte Georg Fink auf der Themenführung „Feldkircher Wein – des “Kretzers Bruder”?. Von den Anfängen des Weinbaus am Ardetzenberg unter Graf Hugo bis zum Weinbau der Montfortstadt von heute wurde ein weiter Bogen gespannt. “Wenn der Herrgott auf Reisen ginge, müsster er nach Feldkirch kommen, um sich hier ein Räuschlein anzutrinken!” schwärmte 1510 Kaiser Maximilian I. von Habsburg. Doch nicht immer hatte Wein aus Feldkirch den besten Ruf, zuweilen wurde er als Essig zum Wurstsalat gegeben. Dabei sollen hier sogar schon die Römer Weinbau betrieben haben.

Spannende Geschichte

Einst war der Weinbau in Feldkirch einmal weit verbreitet, im 19. Jahrhundert gab es einmal 32 Torkel in der Stadt. Der Weinlesebeginn wurde Jahr für Jahr feierlich mit der Katzenturmglocke eingeläutet. Der Niedergang des Weinbaus wurde durch mehrere Faktoren eingeläutet: Die Industrialisierung, die die Arbeiter aus den Weingärten in die Fabriken zog, der Aufstieg der Brauereien, der Bau der Arlbergbahn und vieles mehr.

Wein der Schattenburg

2005 wurde unter der Schattenburg erstmals seit längerer Zeit wieder Wein geerntet. Elmar Müller und Walter Büchel nahmen die alte Tradition des Weinbaus unterhalb der Schattenburg wieder auf. Die Teilnehmer der Themenführung zum Weinbau in Feldkirch durften den Wein der Schattenburg kosten und waren von der Qualität sehr beeindruckt.
Direkt im Weingarten unter der Schattenburg ausgeschenkt wurde der Schattenburger 2017, ein elegantes Cuvée aus den Rebsorten Regent, Leon Millot und Marèchal Foch, wobei die beiden letzten Sorten besonders resistent sind und auf 1911 zurückdatieren. HE

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