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Felder-Freunde zeigten großes Interesse beim Fest für Felder

Ulrike Längle beim umstrittenen Felder-Denkmal
Ulrike Längle beim umstrittenen Felder-Denkmal ©Marianna
 Franz Michal Felder und das für diesen Sonderling abgehaltenen Fest sollte schon etwas Besonderes werden.
Fest für Felder

 

Vom Franz Michael Felder Verein ins Leben gerufen und gemeinsam mit der Gemeinde Schoppernau organisiert wurde ein Fest für Felder ein wahres Publikumsmagnet. Scharenweise hatten sich interessierte Besucher bei den Stationen eingefunden um gleich drei Jubiläen zu feiern. Der 180ste Geburtstag, der 150ste Todestag und 50 Jahre F.M. Felder Verein war für viele Felder Freunde Anlass sich auf die Spuren des Bauern und Sozialreformers zu begeben.

 

Auf den Spuren Felders

 

Wiederholte Aufführungen machten es den Gästen möglich bei einem Rundgang durch Schoppernau die zehn historischen Schauplätze zu besuchen und keinen Programmpunkt zu versäumen. So konnte gleich nach der Eröffnung auf dem Gemeindeplatz dem Spielboden-Chor unter der Leitung von Bettina Rein gelauscht werden. Direkt gegenüber wurde der Einfluss der schweizerischen Literaten auf Felders schriftstellerische Werke von Erzähler Siegfried Amadäus Jud und dem Lektor Gotthard Bilgeri aufgezeigt. Zwischendurch zeigte der Dokumentarfilmer Sequenzen aus seinem neusten Film-Projekt, „Franz Michael Felder und Kaspar Moosbrugger: Ein Leben für Gerechtigkeit.“

 

Über 100 Mitwirkende

 

 Das “ Video „Felders „Aus meinem Leben“ gestreamt oder die Theateraufführung der Volkschule Schoppernau, „Felder Feagt“ mit der Theatergruppe Borg Schoren-Dornbirn oder Tagebuchaufzeichnungen und Briefe gelesen von Historiker Burkard Wüstner standen auf dem vielfältigen Programm. Die Beziehung zur Religion und die tiefen Empfindungen Felders konnten bei der Lesung von Anton Bär in der Pfarrkirche Schopperanu nachempfunden werden. Musikalisch umrahmt durch den Chor Audite Au/Schoppernau und das feierliche Orgelspiel von Manfred Bischof. Auf dem Friedehof erläutere anschließend Ulrike Längle den erbitternden Denkmalstreit und wie das Denkmal Felders trotz großem Wiederstand seinen Platz gefunden hat. Während in der Sennerei die Geschichte von Felder, der Gründung des ersten 1. Käsehandlungsvereins bis zur heutigen Produktion, angeschaut werden konnte fand beim Geburtshaus im Schopf „a Nathstubat“ mit Philipp und Anton Lingg statt. Neben Führungen und Programmpunkten im Franz Michael-Felder-Museum und der Bücherei wurde ganz neu die Kultur-Tour mit dem Rucksack vorgestellt. Felder-Nachkommen trafen sich und forschten in ihrer Herkunft an der Ahnentafel.

 

Feierlicher Fest Abend

 

Zum Fest-Abend fanden sich zahlreiche Gäste im Franz Michael-Felder-Saal ein. Von Bürgermeister Walter Beer wurden die Ehrengäste Landtagspräsident Harald Sonderegger, Erich Schwärzer, Landtagabgeordneter Bernhard Feuerstein, Bürgermeister Andreas Simma, F.M. Felder Verein Obmann Norbert Häfele, Festrednerin Monika Helfer in Begleitung von Michael Köhlmeier, alle Mitwirkenden, Felder Freunde und Mitglieder des F.M. Felder Vereins aufs herzlichste begrüßt. Seitens des Landes überbrachte Landtagspräsident Harald Sonderegger Glückwünsche zum gelungenen Fest und meinte, „Felder selbst hätte eine Freude gehabt“. F.M. Felder Verein Obmann Norbert Häfele richtete ebenfalls Gruß und Dankesworte an das Publikum und mit der Festrede von der in Schoppernau geborenen Schriftstellerin Monika Helfer ging schlussendlich ein gelungenes Fest für Felder dem Ende zu.

 

 

 

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