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Feierliches Patrozinium in Beschling

Patrozinium im Beschlinger Kirchlein
Patrozinium im Beschlinger Kirchlein ©Werner Schallert
Am 11.11.2018 – zu „Martini“ – hat die Pfarrgemeinde der Nenzinger Parzelle Beschling ihren Kirchenpatron – den Heiligen Martin – gefeiert.
Eindrücke vom Martinifest

Martin von Tours lebte im vierten Jahrhundert n. Chr. Er war Soldat und diente bereits mit 15 Jahren in der römischen Armee. In einer sehr kalten und verschneiten Nacht begegnete er einem Bettler, der um Hilfe bat. Voll von Mitleid teilte Martin mit dem Schwert seinen eigenen Soldatenumhang und überließ dem armen Mann eine Hälfte. In der darauffolgenden Nacht erschien ihm im Traum Jesus Christus und gab sich als verkleideter Bettler zu erkennen. Dieses Ereignis war für Martin der Auslöser, sich taufen zu lassen, Mönch und später sogar Bischof zu werden. Nach seinem Tod, am 11. November, wurde Martin aufgrund seiner guten Taten vom Papst heiliggesprochen und ist seitdem als Sankt Martin, der Schutzpatron der Bettler und Soldaten, bekannt.

Pfarrer Joy Peter Thattakath zelebrierte den Patroziniumsgottesdienst in dem von den Gläubigen sehr gut besuchten wunderschönen Beschlinger Kirchlein und hob in seiner Predigt mit Blick auf den Hl. Martin besonders die Barmherzigkeit als wesentliches Merkmal christlichen Lebens hervor. Musikalisch feierlich unterstützt wurde die Hl. Messe vom „Nenzinger Chörle“.

Im Anschluss an den Gottesdienst erfreute der Musikverein Beschling die vielen Messebesucher mit einem Ständchen auf dem romantischen Kirchplatz. Bei einem Patrozinium darf natürlich auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen. Dazu luden Pfarrgemeinderat und Musikverein Beschling die Festgäste in die Beschlinger Volksschule ein, wo schmackhaftes Gulasch und wunderbare Kuchen geboten wurden.

Allen Beteiligten ein herzliches „Vergelt’s Gott!

 

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