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Federer steht im Finale

Das Endspiel der Australian Open wird zum Duell zwischen David und Goliath. Überraschungsmann Marcos Baghdatis trifft am Sonntag auf Roger Federer. Tamira Paszek ist im Juniorinnen-Viertelfinale ausgeschieden.

Nachdem sich Bagdathis bereits am Donnerstag gegen David Nalbandian durchgesetzt hatte, schlug der Schweizer am Freitag den Deutschen Nicolas Kiefer im zweiten Halbfinale glatt in vier Sätzen 6:3, 5:7, 6:0, 6:2. Nur einmal brachte Kiefer Federer im Semifinale in Verlegenheit, als er der Nummer eins den Aufschlag zum 7:5-Satzgewinn im zweiten Durchgang abnahm. Der Schweizer konterte im Stil des Weltbesten, ließ dem Deutschen, dessen Kräfte und Konzentration sichtbar schwanden, nur noch zwei Games. “Der dritte und vierte Satz waren exzellent”, meinte Federer, der von seinem Gegner Bestätigung bekam. “Er war einfach zu gut”, meinte Kiefer.

Im Endspiel wartet nun der 20-jährige Marcos Baghdatis auf die Nummer eins. Bereits im Vorjahr hatte es dieses Duell in Melbourne gegeben, damals war der Zypriot dem Schweizer klar in drei Sätzen 2:6, 2:6 und 6:7 unterlegen. Heuer waren die beiden Finalgegner in Doha aufeinander getroffen, auch da hatte sich Federer klar behauptet – 6:4,6:3. “In den vergangenen zwei Wochen hat sich Baghdatis unglaublich gesteigert”, zollte Federer seinem Kontrahenten Lob.

Der sechsfache Grand-Slam-Sieger steht bereits zum 43. Mal in einem ATP-Finale, nur neunmal ging er dabei als Verlierer vom Platz. In Grand-Slam-Endspielen hat Federer überhaupt noch eine “weiße Weste”. Die Bilanz seines Gegners nimmt sich da weit bescheidener aus. Siege feierte der Zypriot bisher nur auf der Challenger-Tour. Sein bisher einziges Finale auf der ATP-Tour hatte Baghdatis im Oktober des Vorjahres in Basel gegen den Chilenen Fernando Gonzales in vier Sätzen verloren. Im Erfolgsfall würde Federer auch in der Alltime-Liste Boris Becker, Stefan Edberg und Don Budge hinter sich lassen. Sieben Major-Triumphe hatten etwa John McEnroe, Mats Wilander, John Newcombe und Rene Lacoste.

Paszek ausgeschieden
Für die Vorarlbergerin Tamira Paszek kam nach dem Doppel-Ausscheiden auch im Einzel-Viertelfinale das Aus. Die als Nummer zwölf eingestufte 15-Jährige unterlag der topgesetzten Dänin Caroline Wozniacki 6:3,1:6,3:6.

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