FC Mäder schoss sich den Frust von der Seele

Mäder gelang gegen Lieblingsgegner Schwarzach der erste Heimsieg.
Mäder gelang gegen Lieblingsgegner Schwarzach der erste Heimsieg. ©Thomas Knobel

Simon Installationen FC Mäder – FC Schwarzach 5:0 (2:0)

Sportplatz Mäder, 250 Zuschauer, SR Fuchs (schwach)

Torfolge: 3. 1:0 Bozkurt, 27. 2:0 Özcan, 55. 3:0 Grissmann (Kopfball), 60. 4:0 Özkan (Freistoß), 86. 5:0 Wendel (Foulelfmeter)

Gelbe Karten: 9. Adler (Schwarzach), 11. Christian Ender (Mäder), 74. Vonach, 86. Krall, 86. Benzer (alle Schwarzach/alle Foulspiel)

Gelb-Rote Karte: 44. Christian Ender (Mäder/wiederholtes Foulspiel)

Simon Installationen FC Mäder: Hacisalihoglu; Özkan; Moder, Peter; Grissmann, Wendel, Sivinski (56. Kabashi), Christian Ender, Kandilli; Bozkurt (72. Yildiz), Özcan (78. Simon)

FC Schwarzach: Benzer; Daniel Brüstle (46. Willam), Krall, Vonach, Mathias Brüstle; Fertschnig, Simonelli, Sarc (57. Hämmerle), Mäser; Adler, Schwarzgruber (63. Herzog)

Mäder. In dieser Fußball-Vorarlbergliga-Meisterschaft läuft es für Özkan und Co. noch nicht nach ganz Wunsch. Seit nunmehr 14 (!) Meisterschaftsspielen in Serie war Mäder ohne Sieg. Ausgerechnet gegen Schwarzach (4:0-10. Mai 2009) konnte Mäder den letzten Erfolg einfahren. Schwarzach bleibt für Mäder der „Lieblingsgegner“. Die Simon-Truppe schoss sich beim 5:0-Kantersieg den Frust von der Seele und beendete die lange Negativserie. Und dies trotz 45-minütiger Unterzahl – Christian Ender sah kurz vor dem Pausenpfiff die gelb-Rote Karte. Knalleffekt für die Hausherren: Schon nach drei Minuten trifft Bülent Bozkurt zur Führung. Als dann der spiel- und lauffreudige Adnan Özcan aus spitzem Winkel auf 2:0-erhöhte war die Partie gelaufen. Vor allem auch deshalb, weil Mäders großer Rückhalt Gökhan Hacisalihoglu einfach nicht zu bezwingen war. Der Exprofi machte unzählige Topchancen der Schwarzacher spektakulär zunichte. Auch in Unterzahl war der Torhunger der Simon-Schützlinge nicht zu stillen. Grissmann per Kopf, Özkan per Freistoß und Brasilo Wendel aus einem verwandelten Foulelfmeter erzielten aus drei Standards die weiteren Treffer. Doch in solcher Verfassung wird Mäder bald die Abstiegszone verlassen. Schwarzach kämpft wie im Vorjahr auch um den Verbleib und wird es auch verdammt schwer haben, dieses gesteckte Ziel wieder umzusetzen.

Nur dank der mehr erzielten Tore bleibt Schwarzach die rote Laterne erspart.

Thomas Knobel

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