AA

FC Lustenau verlor Spiel und Lebedev

Lustenau. Nach der bitteren 1:2-Heimniederlage der Schützlinge von Hans Kogler gegen St. Pölten bleibt man Schlusslicht in der Erste Liga.

Auweia! Dunkle Wolken über dem Reichshofstadion am gestrigen Freitag abend. Nach der bitteren 1:2-Heimniederlage des FC Lustenau gegen St. Pölten bleibt die Elf von Hans Kogler weiter das Tabellenschlusslicht der zweithöchsten Spielklasse Österreichs. Doppelt bitter für die Blauen aus Lustenau, weil die beiden Abstiegskandidaten Hartberg und Vienna punkteten und der Rückstand nun auf den Vorletzten Hartberg schon drei Zähler beträgt. Für FC Lustenau folgen zwei schwere Auswärtsspiele in Grödig und Linz und harte Zeiten. Überraschung in der Startelf der Lustenauer. Mit David Witteveen, Florian Zellhofer und Emanuel Etoó bot der FCL-Trainer drei Offensivkräfte auf. Dafür musste Dreifach-Torschütze Stefan Riess und Simon Vanderhoegt auf der Tribüne Platz nehmen.

Die Offensivvariante lohne sich nicht: Im Gegenteil: Die dritte Heimpleite haben sich FCL selbst zuzuschreiben. Eine Fülle von guten Einschussmöglichkeiten wurde leichtfertig vergeben. So ließen Christoph Buchner (26.), David Witteveen (40.), Florian Zellhofer (67.) und Dennis Mimm (69.) ließen Hochkaräter aus. Zudem haderten die Hausherren mit dem Unparteiischen. Gleich bei drei elferverdächtigen Situationen blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Bei einem Handspiel von St. Pölten-Kicker Markus Speiser (21.), einem Foulvergehen an Christoph Freitag (48.) und Florian Zellhofer (67.) wartete FCL vergeblich auf den Pfiff auf den Elferpunkt. Ein Tor von Emanuel Etoó fand wegen einer angeblichen Abseitsstellung keine Anerkennung (49.). Das erste Saisontor von Verteidiger Christoph Buchner war letztendlich zuwenig um zu punkten (32.). Allerdings war auch der Führungstreffer der Niederösterreicher sehr umstritten. FCL-Spieler Dennis Mimm soll die Hand Gottes zur Hilfe genommen haben und der Referee zeigte sofort auf den Elferpunkt. Spanien-Legionär Segovia brachte die Gäste früh in Führung und die Hausherren brauchten lange sich vom Schock zu erholen. Ein „Patzer“ von FCL-Goalie Reuf Durakovic kostete Mario Bolter und Co. einen Punkt. FCL verlor nicht nur das Heimspiel auch Verteidiger Andrej Lebedev mit der gelb-roten Karte (90.).     

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Lustenau
  • FC Lustenau verlor Spiel und Lebedev
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen