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FC Dornbirn: Zukunft ungewiss

Erwin Reis hofft auf den Weiterbestand des FC Dornbirn.
Erwin Reis hofft auf den Weiterbestand des FC Dornbirn. ©Thomas Knobel
PK FC Dornbirn Arbeitsgruppe bei der Mohrenbrauerei

Dornbirn. Seit der Jahreshauptversammlung des FC Dornbirn am 26. August 2010 hat eine komplett neugegründete Arbeitsgruppe federführend mit Erwin Reis und RA Dr. Helmut Benzer an der Spitze versucht den Weiterbestand des Traditionsverein in die Tat umzusetzen.

Die befindliche GmbH ist vom Konkurs betroffen und nun droht auch dem Verein aufgrund der finanziellen Lage der Konkurs. Trotz allen Schwierigkeiten hofft man im Lager der über zwanzig befindlichen Mitarbeiter der Arbeitsgruppe und des Vorstandes noch auf eine Rettung. Der Arbeitsgruppe ist es in den letzten Wochen gelungen einen Überblick über die finanzielle Situation des Vereins zu gewinnen. Das Ergebnis ist ernüchternd und stellt auf den ersten Blick eine kaum lösbare Aufgabe dar. Die Verbindlichkeiten des FC Dornbirn belaufen sich mit 25. September auf 345.004,62 Euro, der Gesamtschuldenstand hat sich im Vergleich zur JHV mit 176.000 Euro genannten Summe beinahe verdoppelt.

Dazu kommt, dass der Verein im Falle eines zu vereinbarenden stillen Ausgleichs (20 Prozent von 330.000 im Konkursverfahren der Firma FC Dornbirn Spiel- und Betriebs GmbH) weitere 66.000 Euro zuzüglich der zu erwartenden Kosten für die Rechtsvertretung in der Höhe von 5000 Euro aufzubringen hat. Insgesamt hätte dies eine Gesamtverschuldung des Vereins von 416.000 Euro zur Folge. Im Jahre 2013 feiert FC Dornbirn sein 100-jähriges Vereinsjubiläum.

Die 22 Gläubiger haben bis 12. Oktober nun Zeit die vom FC Dornbirn 20 Prozent anberaumte Sofortzahlung zu akzeptieren und darüber zu befinden. Sofern aber Gläubiger, Vorstand oder Fördergeber nicht zum Sanierungsplan stehen, ist für die Arbeitsgruppe rund um Reis und Benzer keine ausreichende Basis vorhanden. Die FC Dornbirn-Arbeitsgruppe hofft, dass alle Gläubiger der außergerichtlichen Ausgleichszahlung von 20 Prozent zustimmen und damit dem Klub die letzte mögliche Chance zur Weiterführung des Spielbetriebes zu geben. Ansonsten müsste die Arbeitsgruppe die Arbeit einstellen, der Vorstand des FCD müsste eigene Schritte setzen. Aus Sicht der Arbeitsgruppe wäre dies über kurz oder lang mit dem Konkurs und damit mit der Auflösung des Vereins FC Dornbirn verbunden.

Geplant ist eine Jahreshauptversammlung am 10. November mit der Neubestellung eines geschäftsführenden Ausschusses ohne Präsident Werner Höfle.

Zielvorgaben der Arbeitsgruppe

Kurzfristig/sofort: Sicherung des Weiterbestandes des Vereines

Mittelfristig: Weiterführung des Spielbetriebes auf der Basis eines zu erarbeitenden Finanzplanes und Gesundung des Vereins zum 100-Jahr Jubiläum

(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

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