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Fallschirmspringer im Glück: "Jetzt habe ich schon zwei Geburtstage an einem Sonntag"

Einen Tag nach dem beinahe fatalen Fallschirmsprung kann Geiger schon wieder lachen.
Einen Tag nach dem beinahe fatalen Fallschirmsprung kann Geiger schon wieder lachen. ©VOL.AT/Markus Sturn
Weiler - Christoph Geiger schlug sich am Sonntag bei einem Fallschirmsprung den Kopf am Flugzeug an, verlor das Bewusstsein. Wie durch ein Wunder überlebte der 24-Jährige. Wir trafen den jungen Mann einen Tag danach zum Gespräch.
Video: Fallschirmspringer im Glück
Vorbericht: Bewusstlos vom Himmel gefallen

Eine leichte Gehirnerschütterung, eine Beule am Kopf und eine gestauchte Halswirbelsäule – das ist alles, was vom Sonntag übrig blieb. Jenem Tag, an dem sich Geiger beim Sprung aus einem Flugzeug den Kopf so heftig am Türrahmen stößt, dass er das Bewusstsein verliert und fast 4.000 Meter in die Tiefe stürzt. 225 Meter über dem Boden öffnet sich der Notschirm, Geiger überlebt.

Keine Erinnerung an Sprung

Einen Tag später treffen wir den jungen Mann zum Gespräch. Geiger scheint gesund, wirkt einigermaßen entspannt. Bis auf ein paar Kratzer im Gesicht ist nichts zu sehen. An was sich Geiger noch erinnern kann? “Dass ich im Flugzeug gesessen bin – und dass ich auf einer Wiese wieder aufgewacht bin.” Der Fall selbst und sein Versuch, per Rückwärtssalto aus dem Flugzeug zu springen – davon weiß er nichts mehr. Wohl aber, dass es ein anderer Fallschirmspringer war, der erste Hilfe bei ihm geleistet hat – und danach bis zur letzten Untersuchung bei ihm im Krankenhaus Hohenems verweilt ist.

“Viele sagen, ich sei verrückt”

Im August 2011 hat der gelernte Installateur mit dem Fallschirmspringen begonnen. An die 200 Sprünge hat Geiger seither hinter sich gebracht. Und es sollen noch weitere dazukommen: “Weil ich mich an den Sprung nicht erinnern kann, habe kein wirklich schlechtes Gefühl dabei.” Deswegen will er auch so schnell wie möglich wieder in die Luft. Sehr zum Missfallen einiger seiner Freunde: “Es sagen viele, ich bin verrückt, wenn ich wieder in ein Flugzeug einsteige – aber davon lasse ich mich nicht abhalten.”

“Er war schon immer ein Sonntagskind”

Das muss auch Mama Brigitte akzeptieren. Ob sie um ihren Sohnemann fürchtet? “Es nutzt eh nichts”, seufzt sie. Außerdem sei Christoph schon immer ein Sonntagskind gewesen. Übrigens im wahrsten Wortsinn: Geiger wurde an einem Sonntag geboren, der Unfall ereignete sich auch an einem Sonntag. Ein Zufall, der das “Glückskind” zu einer humoristischen Anmerkung hinreißt: “Jetzt habe ich schon zwei Geburtstage an einem Sonntag.” (MST)

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