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Fall Kalinka: Anklage fordert hohe Strafe

Kalinkas leiblicher Vater wirft Dieter K. (links) vor, das Mädchen 1982 in Lindau vergewaltigt und ermordet zu haben.
Kalinkas leiblicher Vater wirft Dieter K. (links) vor, das Mädchen 1982 in Lindau vergewaltigt und ermordet zu haben. ©EPA
Lindau, Paris - Der Berufungsprozess um den bayerischen Mediziner Dieter K. und den rund 30 Jahre zurückliegenden Tod seiner französischen Stieftochter Kalinka steht kurz vor dem Ende.
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Die Staatsanwaltschaft forderte am Mittwoch vor dem Gericht in Creteil bei Paris mindestens 15 Jahre Haft für den Deutschen. Als Höchststrafe gab die Anklagevertretung 18 Jahre an.

Gewalttat in Lindau

Der als Nebenkläger auftretende leibliche Vater Kalinkas, Andre Bamberski, wirft Dieter K. vor, das damals 14 Jahre alte Mädchen im Juli 1982 in seinem Haus in Lindau am Bodensee vergewaltigt und ermordet zu haben. Der frühere Kardiologe wurde in Deutschland nie vor Gericht gestellt, Bamberski ließ ihn deswegen im Herbst 2009 aus seinem Wohnort in Bayern nach Frankreich verschleppen. Dort wurde K. im Oktober 2011 wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Berufungsverfahren in Creteil begann Ende November.

Bamberski, der sich wegen der Verschleppung des heute 77 Jahre alten K.s noch vor einem Gericht im Elsass wird verantworten müssen, hat sich in dem Verfahren immer wieder mit Anwälten angelegt; seine eigenen entließ er am zweiten Verhandlungstag.

Urteil für Donnerstag erwartet

Im ersten Verfahren war der Deutsche im Oktober 2011 wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der 77-Jährige bestreitet die Tat und will nun im Berufungsprozess einen Freispruch erreichen. Mit dem Urteil des Geschworenengerichts wird für morgen, Donnerstag, nach dem Plädoyer der Verteidigung gerechnet.

(APA; Red.)

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