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Fachkräftemangel: Vorarlberger Grüne fordern Spurenwechsel

Bereits im vergangenen Dezember stellten Sandra Schoch und Daniel Zadra ihr Chancenmodell für Asylsuchende vor.
Bereits im vergangenen Dezember stellten Sandra Schoch und Daniel Zadra ihr Chancenmodell für Asylsuchende vor. ©VOL.AT
Vorarlberger Unternehmen suchen teils händeringend nach geeignetem Personal. Die Grünen wollen deshalb gut integrierten Asylsuchenden die Möglichkeit geben, in Vorarlberg zu arbeiten.
Grüne entwickeln Chancenmodell

Die Grünen wollen geflüchteten Menschen, die sich gut integriert haben und von Unternehmen gebraucht werden, die Möglichkeit geben, in Vorarlberg zu arbeiten. Die Grüne Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch brachte deshalb den im heutigen Volkswirtschaftlichen Ausschuss diskutierten Antrag der Grünen „Chancen für Asylsuchende – Rückenwind für die Wirtschaft“ ein.

Mit dem Antrag fordern die Grünen, dass Asylsuchende uneingeschränkten Zugang zu Arbeitsbereichen, bei denen dringender Bedarf besteht, haben. Asylsuchende sollen außerdem die Möglichkeit haben, eine Lehrausbildung in Mangelberufen zu machen und nach absolvierter Ausbildung weitere 2 Jahre im Land zu arbeiten. Als weiteren Punkt sollen asylsuchende Menschen im Inland einen Antrag auf die rot-weiß-rot-Karte stellen können.

“Niemand versteht das”

„Es ist wirtschaftspolitisch absurd und nicht verständlich, dass gut integrierte und qualifizierte Menschen, die hier leben und arbeiten, abgeschoben werden. Auf der anderen Seite wirbt die Wirtschaft im Ausland aktiv nach Fachkräften, um diese nach Österreich zu holen. Niemand versteht das“, kritisiert Schoch. Auch das Wirtschaftsparlament habe einstimmig gefordert, dass Asylsuchende Perspektiven am Arbeitsmarkt erhalten.

ÖVP stimmt gegen Koalitionspartner

Schoch bedauert, dass die ÖVP, gemeinsam mit der FPÖ, den Antrag nicht unterstützt hat, und dieser somit keine Mehrheit fand. „Am türkis-blauen Gängelband verliert die ÖVP zunehmend ihren wirtschaftspolitischen Hausverstand. Wir Grüne hingegen bleiben dabei. Wir brauchen pragmatische, wirtschafts- und menschenfreundliche Lösungen für Vorarlbergs Unternehmen und im Umgang mit geflüchteten Menschen“, schließt Schoch.

(red)

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