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Facebook-Film: Zuckerberg bekommt böses Denkmal gesetzt

Am 8. Oktober kommt "The Social Network" von David Fincher ("Fight Club") in die österreichischen Kinos. Im Film selbst kommt der der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nicht gut weg. Er wird als unsympathisch, skrupellos und fast schon autistisch dargestellt.
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So schlicht lebt der Facebook-Milliardär
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Unter der Regie von David Fincher und nach einem Drehbuch von Aaron Sorkin, entstand ein Film, der beweisen soll, dass man keine 500 Millionen Freunde haben kann, ohne sich dabei auch ein paar Feinde zu machen. Regisseur Fincher, bekanntgeworden mit dem Thriller «Sieben» und gefeiert für «Der seltsame Fall des Benjamin Button», springt zwischen der Facebook-Gründungszeit und den späteren Prozessen hin und her.

In den Hauptrollen von „The Social Network“ spielen Jesse Eisenberg (“Zombieland”) als Mark Zuckerberg, der neue “Spider-Man” Andrew Garfield (“Von Löwen und Lämmern”) als Eduardo Saverin und Justin Timberlake (“Alpha Dog – Tödliche Freundschaften”) als Sean Parker.

Am Anfang der Filmgeschichte steht die Motivation eines egomanischen Nerds: Im Herbst 2003 möchte der 19-jährige Mark kein Außenseiter mehr sein und es unbedingt in die Studenten- Vereinigungen schaffen. Er  beginnt, wie in Rage an einer neuen Idee zu arbeiten. Was in seinem Studenten-Zimmer mit wildem Bloggen und Programmieren seinen Anfang nimmt, entwickelt sich bald zu einem globalen sozialen Netzwerk und löst eine Revolution der bisherigen Kommunikation aus. Nur sechs Jahre und 500 Millionen Freunde später, ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller Zeiten. Doch dieser große Erfolg führt für den Unternehmer auch zu zahlreichen zwischenmenschlichen und juristischen Problemen.

Facebook-Gründer spendet 100 Millionen Dollar

Zuckerberg wird – wie berichtet – 100 Millionen Dollar (74,8 Mio. Euro) für Schulen spenden. Er will eine Stiftung gründen, die vor allem das Schulsystem in der Stadt Newark bei New York verbessern soll. Die Riesen-Spende kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der 26-jährige Zuckerberg dringend sein Image aufbessern muss. Anfang Oktober kommt der Film “The Social Network” in die Kinos (Österreich: 8. Oktober), in dem der Facebook-Gründer ziemlich schlecht wegkommt.

Unter anderem geht es in dem Film um die inzwischen mit einem Vergleich beigelegten Vorwürfe, Zuckerberg habe die Idee für das Online-Netzwerk anderen Studenten gestohlen. Der Film des bekannten Regisseurs David Fincher (“Fight Club”) sorgt schon vor der Premiere für viel Aufsehen.

Für Zuckerberg sind 100 Millionen Dollar (etwa 75 Millionen Euro) viel Geld. In der aktuellen Liste der reichsten Amerikaner des US-Magazins “Forbes” kommt er zwar auf Platz 35 mit einem “Gewicht” von 6,9 Milliarden Dollar (etwa 5,2 Milliarden Euro). Doch das ist nur eine Schätzung, die auf Prognosen über den Börsenwert von Facebook beruht. Bis das Internet-Unternehmen tatsächlich an die Börse kommt, ist dieser Milliardenbetrag eher virtuelles Geld.

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