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F.M. Hämmerle startet in neue Ära

Dornbirn - Der Oswal-Konzern hat jetzt die Verträge fixiert und der Standort Dornbirn bleibt bestehen. Das gesetzte Ziel: 200 Mitarbeiter und 20 Umsatz­millionen im Jahr 2009. Inder Gast bei den "VN" 

„2009 wird für F. M. Hämmerle zwangsläufig ein Jahr der Konsolidierung werden. Es gilt, das Unternehmen in mehrfacher Hinsicht besser aufzustellen, Kunden zu signalisieren, dass F. M. Hämmerle auch unter unserer Führung für authentische Spitzenqualität aus Dornbirn stehen wird. Ende nächsten Jahres möchten wir an den Standorten Steinebach, Fischbach und Sägen wieder bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigen und 20 Mill. Euro Umsatz erreichen.”

Diese Zielvorgabe formulierte heute bei einem Redaktionsbesuch Ashok Oswal, General Manager (Konzernchef) jener indischen Vardhman Polytex Ltd., die über die Ende August gegründete F. M. Hämmerle Nfg. GmbH die Konkursmasse der insolventen F. M. Hämmerle GmbH & Co KG erwarb und am vergangenen Samstag die letzten noch offenen Fragen mit Fischbach-Liegenschaftseigner und joint-venture-Vertragspartner Ing. Josef Hahnl abklären konnte.

Oswal, der in Begleitung seiner Söhne Abhinav und Adish, seiner Gemahlin Manju, der für Dornbirn verantwortlichen Manager Sanjeev Singla und Bikash Ghosh und seines Anwaltes Dr. Klaus Fischer im Medienhaus weilte, will Hämmerle-Kunden wie -Mitarbeitern wieder Langfristperspektiven eröffnen. „Das Image der Marke Hämmerle ist in Europa und Übersee ein exzellentes. Hämmerle steht für fast 170jährige Tradition, für hochkarätiges Knowhow und erstklassige Produkte. Andererseits verfügen wir nach Investitionen von 50 Mill. Euro seit 2007 über die modernste Hemdenstofferzeugung Indiens. Wenn Hämmerle-Produkte über uns auch auf (fern)östliche Märkte finden, wir im Gegenzug über den in Europa etablierten Player Hämmerle für unsere Erzeugnisse hochwertige Westmärkte erschließen, sollten beide Seiten rasch und nachhaltig Nutznießer der neu gewonnenen Schlagkraft werden”, gab Oswal als Devise aus. Da beide Unternehmen, die seit 1. März 2006 ja schon über ein jount-venture verbunden waren, in sehr ähnlichen Geschäftsfeldern agieren, verspricht sich Oswal auch eine Reihe betriebswirtschaftlich interessanter Synergien.

Die Inder, die in ihrem 100jährigen Textilunternehmen zuletzt mit 5000 Beschäftigten 70 Mill. Euro Umsatz schrieben, hatten in Europa sechs bis sieben Alternativ-Optionen evaluiert, ehe sie sich für Hämmerle entschieden. Ausschlag dafür gaben nicht zuletzt die motivierten, qualifizierten und sehr zuvorkommenden Hämmerle-MitarbeiterInnen, so der neue Hausherr. Die Oswal-Company selbst stellte für drei Wochen 12 Führungskräfte nach Dornbirn ab, um Status und Potenzial von Hämmerle zu eruieren. Nach Auftritten auf den Schlüsselmessen in München, Mailand und Paris kontaktierten die Oswal-Söhne persönlich fast 10 Wochen lang Schlüsselkunden in ganz Europa. Im Reisegepäck die Botschaft und die Zusicherung, dass diese mit Kontinuität im besten Sinne rechnen dürften, dass man Hämmerle als lebenden Dornbirner Betrieb mit all seiner Geschichte und Unverwechselbarkeit erworben hat, um ihn ab sofort ein neues Erfolgskapitel schreiben zu lassen.

 

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