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Extraschichten fürs "Comeback"

Der Hohenemser Ramazan "Rambo" Özcan steht derzeit weder in Hoffenheim noch beim ÖFB-Team im Tor.

Der Höhenflug des deutschen Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hält an, der Aufsteiger aus Baden hält sich weiterhin mit an der Tabellenspitze. Beim Team von Ralf Rangnick ist Andreas Ibertsberger Stammspieler, der Hohenemser Ramazan Özcan muss sich die Jubelorgien derzeit jedoch von der Bank aus mitansehen. Beim ÖFB-Team ist “Rambo” erst gar nicht mit dabei, aber dort wird nach dem Triumph über Frankreich (3:1/6.9.) auch nicht mehr viel gejubelt. Michael Gspurning ist heute der fünfte ÖFB-Goalie heuer (nach Alex Manninger, Helge Payer, Jürgen Macho und Özcan), der das rot-weiß-rote Tor hütet.

NEUE: Gegen die Türkei hätte ein Ramazan Özcan wohl liebend gerne gespielt?
„Rambo” Özcan:
Klar, aber der Trainer hat mich nicht einberufen. Aber da mache ich mir keinen Kopf, es ist nur schade, dass sich niemand gemeldet hat. Ich habe schließlich heuer zwei Lehrgänge mitgemacht. Aber ich verstehe es, ich bin im Verein zur Zeit auch nicht die Nummer eins. Deshalb ist es positiv, dass ich diese Woche in Hoffenheim bin und weiter daran arbeiten kann, es wieder zu werden.

NEUE: Redet Ralf Rangnick mit dir über deine derzeitige Situation?
Nicht viel. Aber aufgeben ist nicht meine Stärke. Mit Herz und Willen habe ich es dorthin gebracht, wo ich jetzt bin. Überhaupt ist der Wille mein größtes Talent. Ich werde es auch wieder schaffen, mich auf diesem Level zu beweisen.

NEUE: Was lässt du dir dabei einfallen? Dein Konkurrent Daniel Haas war im letzten Spiel auch nicht überzeugend.
Dazu sage ich nichts. Er hat sich auch fair verhalten, als er auf der Bank gesessen hat. Ich bin keiner, der schlechte Stimmung macht. Für mich sind nur ein paar Dinge unverständlich. Ich habe 25 Spiele für Hoffenheim gemacht und dabei 14-mal zu Null gespielt. Was ich jetzt mache? Ich schiebe Extraschichten mit dem Athletiktrainer, mindestens eine Stunde pro Tag.

NEUE: Und das registriert der Chef?
Er muss es nicht sehen, ich mache das für mich. Ich gehe nicht mit der Hantel zum Trainer. Ich bin körperlich wieder hundertprozentig fit.

NEUE: Was denkst du über Meldungen, dass der Schalker Ralf Fährmann verpflichtet werden soll?
Soll er doch kommen, er hat auch nur zwei Ohren, zwei Augen und eine Nase. Wir Torhüter werden uns nicht geschlagen geben. Bei uns wird ein anderes Tempo gespielt, unsere Spieler laufen 90 Minuten. Ich habe keine Angst vor Fährmann oder Hildebrand. Auch nicht vor anderen Namen, sonst wäre ich damals nicht nach Salzburg gegangen.

NEUE: Wie lange schaust du von der Bank aus zu?
Wenn der Trainer sagt, er rechnet nicht mehr mit mir, ist es klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen werde. Hoffenheim ist nicht der einzigste Verein auf der Welt. Natürlich, ich bin auf der Bank der Nummer zwei der deutschen Bundesliga. Aber ich bin auch 24 und damit noch zu jung, um mich damit zufrieden zu geben.

NEUE: Und bei welchem Ergebnis wärst du bei Österreich – Türkei zufrieden?
Ich habe türkisches Blut in mir. Aber der Bessere soll einfach gewinnen. Ich hoffe auf viele Tore.

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