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„Europa müsst ihr selbst erleben!“

Im Rahmen den Initiative „Wir sind Europa“ waren Reinhold Mitterlehner und Michael Grahammer zu Gast an der HAK Lustenau.
Im Rahmen den Initiative „Wir sind Europa“ waren Reinhold Mitterlehner und Michael Grahammer zu Gast an der HAK Lustenau. ©Laurence Feider
Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und WKV-Vizepräsident Michael Grahammer diskutierten mit Schülern der HAK Lustenau über die Zukunft der EU. 
"Wir sind Europa" an der HAK Lustenau

Lustenau. Auf einer Art „Imagekampagne für die EU“ waren Österreichs ehemaliger Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg Michael Grahammer zu Besuch an der HAK Lustenau. Hintergrund ist die zunehmende Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der Europäischen Union. „Wir haben mit unseren starken Partnern Land und Industriellenvereinigung eine neue Initiative ins Leben gerufen, in der es offen, ehrlich und transparent darum geht, einer breiten Öffentlichkeit klarzumachen, welche Folgen ein Auseinanderdriften oder gar Auseinanderbrechen der EU bzw. EURO-Zone auch für uns in Vorarlberg, hätte“, so Michael Grahammer zur Initiative „Wir sind Europa.“

 

Reinhold Mitterlehner nutzte die Gelegenheit den Schülern anhand seines Werdegangs einen Einblick in das österreichische Politgeschehen zu geben. „Politik ist kein Kinderspiel – im Gegenteil, wenn man sie ernsthaft betreibt, ist sie sehr anspruchsvoll“, so der ehemalige Vizekanzler und Wirtschaftsminister, der nach seinem Austritt aus der Politik als Projektentwickler in der Privatwirtschaft tätig ist. Anschließend präsentierte Mitterlehner die Ergebnisse einer Umfrage, bei der Jugendliche gefragt wurden, zu was sie die EU brauchen. „Während Ältere die EU als großes Friedensprojekt sehen, spielt für die Jungen vor allem die Digitalisierung eine Rolle.“ Auch Themen wie TTIP und CETA beschäftigen die Jugendlichen. „Die Frage ist nicht, ob wir Freihandelsabkommen brauchen oder nicht, sondern vielmehr wie sie gemacht sind.“ Europa spielt hier laut Mitterlehner eine wichtige Rolle: „Klar gibt es hier und da Verbesserungsbedarf, aber die EU hat uns viel gebracht.“

Fragen der Schüler

Nach diesem kurzen Impulsreferat ging es schon in die Diskussionsrunde und die Schüler durften ihre Fragen stellen. Dabei ging es um die von den USA angedrohten Importzölle, um die EU-Unterstützung in Griechenland, um die Weltwirtschaftskrise, um eine neuerliche Immobilienblase und um Rauchverbote. Wirklich in die Tiefe ging es dabei nicht – dies war auch aufgrund des eng gesteckten Zeitrahmens nicht möglich. Am Schluss hatte Mitterlehner noch eine Empfehlung für die Jugendlichen: „Informieren, informieren, informieren! Es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, was auf der Welt passiert. Programme wie Erasmus+ kann ich euch nur ans Herz legen – Europa muss man selbst erleben!“

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