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EU-Gipfel: Markus Wallner sieht Türkei-Deal "sehr problematisch"

Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner sieht einen etwaigen Deal mit der Türkei kritisch.
Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner sieht einen etwaigen Deal mit der Türkei kritisch. ©APA
Bregenz. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sieht den Deal der EU mit der Türkei "sehr problematisch". Ihn störe die "Art und Weise, wie man sich der Türkei ausliefert", kritisierte Wallner am Dienstag nach der Sitzung der Landesregierung.
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Die EU müsse selbst eine Lösung auf den Tisch legen können, sprach Wallner etwa die “völlig ausständige” Aufteilung von Flüchtlingen auf die EU-Länder an. Von einem großen Durchbruch sei man meilenweit entfernt. Die Europäische Union sollte zwar für eine Zusammenarbeit bereit sein, darüber hinaus aber nicht vergessen, was es selbst zu tun gebe.

“Die Grenzsicherung wird uns niemand abnehmen”, stellte der Landeshauptmann fest. Zudem stellte Wallner die Frage in den Raum, was passiere, wenn die Türkei ihren Kurs ändere. Eine Hilfe der Türkei beim Flüchtlingsthema dürfe nicht als Vorleistung für einen EU-Beitritt verstanden werden. “Wir waren immer deutlich skeptisch gegenüber einem Vollbeitritt der Türkei”, so Wallner. (red/APA)

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