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In Wien gibt es jeden Tag auch gute Nachrichten. Es ist wichtig, dass die nicht gleich untergehen.
In Wien gibt es jeden Tag auch gute Nachrichten. Es ist wichtig, dass die nicht gleich untergehen. ©APA/LPD Wien/VIENNA.at/Collage

Es war nicht alles schlecht: Gute-Nachrichten-Rückblick für Wien zu Weihnachten

Der gemeine Wiener gilt allgemein als Pessimist. Obwohl er in der lebenswertesten Stadt der Welt lebt, findet er stets das eine Haar in der Suppe. Daher gibt es zu Weihnachten einen Rückblick, der nur aus guten Nachrichten besteht.

Gute Nachrichten sind rar geworden, so scheint es. Doch neben Mord, Terror, Korruption und sonstigen Meldungen gibt es sie, und das nicht zu wenig. Und zu den Weihnachtsfeiertagen sollen auch sie die Aufmerksamkeit genießen, die sie verdienen.

Obwohl es manche Ur-Wiener gar nicht glauben können: Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Das heißt nicht, dass alles perfekt läuft in der Bundeshauptstadt - im Vergleich zu anderen Städten dieser Größe ist Wien aber im Spitzenfeld. Um nur einige Beispiele zu nennen: Seit in Wien Defibrillatoren an wichtigen Plätzen installiert werden, hat sich die Überlebenschance bei einem plötzlichen Herzinfarkt verdoppelt. Baulich wurden die Bauarbeiten am Radweg an der Linken Wienzeile zwei Wochen früher als geplant abgeschlossen und die "Wiener Heurigenkultur" schaffte es dieses Jahr auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO.

Tierische Wunder das ganze Jahr über

Viele Wiener und Wienerinnen sind vielleicht keine Menschenfreunde, aber dafür außerordentlich tierlieb. So tierlieb, dass etwa in Wien-Penzing ein Amphibienleitsystem gebaut wurde, das Fröschen und Co. helfen soll, die Straße sicher zu überqueren.

Die Berufsrettung rettete im Juni einen Igel, der in Hernals in den Straßenbahngleisen stecken blieb und so dem Tod ins Auge blickte. Und auch die Berufsfeuerwehr rettet neben Menschen auch zahllosen Tieren das Leben.

Auch Wiener haben tiefe Taschen

Doch nicht nur für Tiere haben Wiener ein großes Herz, es wird auch jenen geholfen, die es am notwendigsten haben. Nach einem Großbrand im Mai in Wien-Simmering, von dem knapp 200 Wohnungen betroffen waren, gab es eine Welle an Spenden und Hilfe an die Betroffenen.

Egal ob Spenden für Mütter und Kinder in Not, Obdachlose oder Kranke, jeder, der zu viel hat, kann seinen Beitrag leisten.

Der Polizist als Hawara

Nicht nur Verbrechensbekämpfung gehört zu den Aufgaben der Wiener Polizei, die mit einem Defibrillator ausgestatteten Beamten retteten im letzten Jahr auch Leben, wie etwa in Wien-Landstraße, Brigittenau und Simmering oder der Donaustadt.

Heikel wurde es bei einem 10 Monate alten Säugling, der in Wien-Donaustadt das Bewusstsein verlor und dem Polizisten wohl das Leben retten konnten

Doch nicht nur die Polizei, auch die Straßenaufsicht wächst oft weit über ihre Aufgaben hinaus. Weil eine 16-Jährige in der Wiener U6 im April einen Kreislaufkollaps erlitt, musste ein Notfall ausgerufen werden. Zum Glück waren zwei Parksheriffs anwesend, die sofort Erste Hilfe leisteten.

Tierisch gut

Die Wiener Polizei hat dabei nicht nur einen Sinn für Gerechtigkeit, sondern auch ein Herz für Tiere. Ob einer verirrte Entenfamilie auf der Triester Straße, einer verwahrlosten Katze in der Brigittenau oder einen verletzten Krähe in Wien-Favoriten - die Polizei hilft, wo sie kann.

Aber nicht nur menschliche, auch tierische Polizisten gehen in Wien gewissenhaft ihrem Dienst nach. Dank des engagierten Einsatzes einer besonderen "Spürnase" der Wiener Polizei konnte etwa im Oktober ein in Wien-Penzing abgängiger 83-jähriger Mann rasch wieder gefunden werden.

(Wiener) Rettung naht

Gott sei Dank gibt es neben der Wiener Polizei auch die Berufsrettung Wien, die im letzten Jahr ebenso für unzählige gerettete Leben verantwortlich war.

Die Wiener Berufsrettung ist dabei auch für die Kleinsten immer zur Stelle. Wenn die nämlich auf die Welt wollen, sind die Sanitäter oft die Ersten, die sie zu Gesicht bekommen.

Gute Nachrichten für die Tonne

Dass Wien wohl zu den saubersten Städten der Welt zählt, ist vor allem der MA48 zu verdanken. In der Stadt selbst muss man selten mehr als 50 Meter gehen, um einen Mülleimer zu finden.

Die Stadt Wien versucht aber auch Müll zu vermeiden. Die Kooperation "myCoffeecup" trug so etwa dazu bei, 2 Tonnen Müll - bestehend aus Einweg-Kaffeebechern - zu vermeiden. Und wer vollkommen verpackungsfrei einkaufen gehen will, kann das im "Lieber ohne" unweit der Mariahilfer Straße machen.

Auch der Essensverschwendung wird in Wien der Kampf angesagt. Bei der Aktion "Nix übrig für Verschwendung" versuchen 58 Wiener Großküchen in Betrieben oder Spitälern Lebensmittelabfälle einzusparen. Und mit der App "Too Good to Go" kann man Lebensmittel von Restaurants günstig kaufen, die sonst im Müll gelandet wären.

Kleine Wunder jeden Tag

In Wien gibt es jeden Tag positive Momente, und das sollte man nicht vergessen: Seien es Gratis-Haarschnitte für Obdachlose, Menschen, die schwerkranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, neue Freunde kennenlernen oder die Freundin mit einem Heiratsantrag überraschen.

Und eine gute Nachricht gibt es noch, speziell zur völlerischen Weihnachtszeit [Link].

(red)

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