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Es klappern die Mühlen am rauschenden Bach

©Stefan Peter
Rankweil. Am kürzlich eröffneten Wasserrad am Mühlbach sorgt der von der Anlage hervorgerufene Lärm für Diskussionen. Die betroffenen Nachbarn reichten eine Beschwerde bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch ein, mit der Bitte, die Verhältnisse zu überprüfen.

Sowohl die betroffenen Nachbarn, als auch die Betreibergemeinschaft des Kleinkraftwerkes sind an einer einvernehmlichen Lösung interessiert.

Auf eine Anfrage bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch erklärte Abteilungsleiter Herbert Burtscher, die Lärmbelästigungsbeschwerde würde im Rahmen des Schlussüberprüfungsverfahrens der Anlage mit überprüft werden. Schon im Genehmigungsverfahren für das Wasserrad wurden Lärmmessungen vorgenommen, welche nun mit weiteren Messungen verglichen würden. Diese Messungen werden in den kommenden Wochen vor Ort mit Sachverständigen durchgeführt. Auch eine Stellungnahme des Betreibers wurde bereits eingeholt. Nach dem Vorliegen eines Ergebnisses werden, falls erforderlich, weitere technische Maßnahmen besprochen. Wie diese konkret aussehen könnten, ist momentan noch völlig offen. Denkbar wären beispielsweise eine Lärmschutzwand oder geräuschreduzierende Maßnahmen an der Anlage selbst, sofern diese technisch möglich sind.

Ein Lärmschutztechniker wird normalerweise nicht in jedem Wasserrechtsverfahren beigezogen, erklärt Burtscher. In diesem Fall wurde für das Genehmigungsverfahren jedoch einer hinzugezogen, da Wohnhäuser sehr nahe an der Anlage stehen. Deshalb ist jetzt klar nachvollziehbar, wie sich die Situation durch den Bau des Kraftwerkes verändert hat. „Ich glaube, diese Situation kann sachlich sehr gut in den Griff bekommen werden“, sagt Burtscher.

Schon vorher war an der Stelle des heutigen Wasserrades ein Wassersturz, der einen gewissen Lärmpegel verursachte. Sollte die jetzige Situation zu laut sein, kann man das auf jeden Fall feststellen und etwas unternehmen, erklärt Burtscher. Schon bei den Verhandlungen vor dem Bau des Wasserrades wären Leute gewesen, die sagten: „Wir wollen nicht, dass es danach stiller ist, wir brauchen dieses Plätschern“.

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