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Erweiterung LBS Bludenz: Architekturwettbewerb entschieden

Bludenz - Der Architekturwettbewerb für die Erweiterung der Landesberufsschule (LBS) Bludenz ist entschieden. "Sieger des Wettbewerbs ist die ARGE Bernardo Bader und Orgler ZT GmbH aus Dornbirn", informieren Hochbaulandesrat Dieter Egger und Schullandesrat Siegi Stemer.

Mit dem Bau des 12,2 Millionen teuren Projekts, das auch die Sanierung des Bestandes umfasst, soll im Herbst nächsten Jahres begonnen werden.

Die duale Ausbildung bietet sehr gute Zukunftschancen für unsere Jugend. Deshalb investiert das Land laufend in die modernste Ausstattung der acht Landesberufsschulen, betont Landesrat Stemer. “In den letzten Jahren wurden im Schnitt 15 Millionen Euro jährlich für Bau-, Sach- und Betriebsaufwand sowie für Personalkosten ausgegeben.”

Das Siegerprojekt löst die geforderte Erweiterung der Werkstätten durch einen kompakten Baukörper mit verhältnismäßig geringem Baulandverbrauch. “Die zwischen Alt- und Neubau angestrebte gestalterische Einheit überzeugt und das klare Konstruktionssystem garantiert eine wirtschaftliche Realisierung”, berichtet Landesrat Egger. Das Ergebnis des Wettbewerbs spiegle das hohe Niveau der Vorarlberger Architekturbüros wieder. Alle drei Preisträger und drei der vier Anerkennungspreisträger stammen aus Vorarlberg.

Der EU-weit ausgeschriebene Architekturwettbewerb war auf großes Interesse gestoßen. Das neunköpfige Preisgericht hatte insgesamt 16 Projekte zu beurteilen.

Die Preisträger sind:

1. ARGE Bernardo Bader – Arch. Orgler ZT GmbH, Dornbirn

2. Hein – Troy Architekten, Bregenz

3. BG Lenz und Kaufmann ZT GmbH, Schwarzach

Anerkennungspreise gingen an:

– Architekten Croce & Klug, Bregenz

– Baumschlager Eberle ZT GmbH, Lochau

– Dietrich-Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz

– Stoll-Wagner ZT GmbH & Arch Josef Weiß, Innsbruck

Die Schülerzahlen an der LBS Bludenz zeigen seit Jahren steigende Tendenz. In den vorhandenen Werkstätten ist praktischer Unterricht nur mehr erschwert möglich. Für projektorientierten Labor- und Werkstättenunterricht fehlen die notwendigen Räumlichkeiten. Zudem entspricht die Gebäudeinfrastruktur nicht mehr den thermischen Standards, das Dach ist undicht und der Brandschutz ist den modernen Erfordernissen anzupassen.

Das gesamte Projekt umfasst den Zubau der Werkstatthalle, den Umbau von Teilen des Werkstättentraktes und die Sanierung des Bestandes. Herbst 2010 sollen die Arbeiten starten und bis Herbst 2012 fertig gestellt sein, so Landesrat Egger abschließend.

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