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Erstes Tischfußballturnier im „Factor Y“

Manuel, Sabrina und Volkan nahmen am Turnier teil
Manuel, Sabrina und Volkan nahmen am Turnier teil ©Bianca Nekrepp
Offene Jugendarbeit Lustenau lud zum Kräftemessen in ihr Jungendcafé.
Tischfußballturnier in Lustenau

Lustenau. Pull-Kick, Snake und Pin-Shot – was für manche wie englische Kampftechniken klingen, sind für Kenner taktisch-präzise Schüsse in der Tischfußballszene. Vergangenes Wochenende ging es in der Amann-Fitz-Straße heiß her. Die Offene Jugendarbeit organisierte erstmals ein solches Turnier im „2 gegen 2“-Modus. Wer nun mit seinen Kumpanen sich darauf vorbereiten wollte, fehlte weit. Denn Roman Zöhrer, Leiter der OJA Lustenau, hat mit seinem Team bewusst auf zufällig-gewählte Mitspieler entschieden. Ausgelost wurden diese vor dem Turnier im Jugendcafé „Culture Factor Y“. 20 Jugendliche von der OJA Lustenau und das Westend Bregenz haben teilgenommen. Zu gewinnen gab es Pokale und Wertgutscheine der Marktgemeinde Lustenau.

Spaßturnier mit Botschaft

In einem K.o.-Turnier trafen die Teams aufeinander bis sich letztlich Hakan Deniz und Anil Gürsoy als Turniersieger durchsetzen konnten. „Die Pokale und Preise sind zwar toll, aber es bleibt ein Spaßturnier“, erklärt Zöhrer. „Uns war es wichtig, dass durch den zufällige Teamkameraden auch neue Freundschaften entstehen.“ „Zwangsläufig“ mussten man sich den neuen Partnern auseinandersetzen. „So kommen Einheimische auch mit Zweiheimischen und Mädels mit den Jungs zusammen und bauen somit Vorurteile ab.“ Nach zwei Stunden war die „Schlacht“ geschlagen und nach der Siegerehrung war genügend Zeit zum Plaudern und die Siege zu feiern. Manche Revanchen wurden natürlich auch gefordert. „Ich freue mich, dass alles so reibungslos geklappt hat“, so Zöhrer abschließend. Auch das Westend Bregenz war begeistert. Mit den Worten „wir versuchen nun auch ein Tischfußballturnier auf die Beine zu stellen“, verabschiedeten sich ein Vorstandsmitglied.

Jugendcafé als Rückzugsort

In der Marktgemeinde Lustenau haben die Jugendlichen vier verschiedene Rückzugsorte: neben dem erwähnten „Culture Factor Y“ gibt es noch das Jugendtreff „Oase“, ein Mädchencafé und der Jugendtreff HG-Siedlung. „Wir sind bemüht dem Nachwuchs ein umfangreiches Programm anzubieten“, so Zöhrer. So finden am 4. April die „Jugendarbeit trifft Schule“ in der BG Lustenau, Saison-Eröffnung des Jugendplatzes „Habedere“ am 6. April, der Hip-Hop-Jam im „Culture Factor Y“ am 13. April, sowie das Comic-Camp 2019 ebenfalls im „Culture Factor Y“ am 18. April in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg statt.

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