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Erster Zivilprozess gegen Manager von InterSky

Zivilrichter Norbert Stütler unterbreitete den Streitparteien einen Vorschlag für einen Vergleich.
Zivilrichter Norbert Stütler unterbreitete den Streitparteien einen Vorschlag für einen Vergleich. ©VOL.AT/Berchtold
Masseverwalter meint, überschuldete Fluglinie hätte Flugzeug nicht mehr kaufen dürfen.
Masseverwalter will Geld von Ex-Geschäftspartnern
InterSky: 86,5 Millionen Euro Forderungen
Erster Totalausfall wegen InterSky-Pleite
Millionen-Klagen gegen Ex-Management

Der Masseverwalter des insolventen Vorarlberger Flugunternehmens InterSky klagt Manager der Fluglinie und Ex-Geschäftspartner. Insolvenzverwalter Lukas Pfefferkorn fordert von ihnen in anhängigen Zivil- und Arbeitsprozessen Rückzahlungen zur besseren Befriedigung der vielen Gläubiger, die Forderungen von insgesamt 86 Millionen Euro angemeldet haben. Pfefferkorn hat nur sechs Millionen Euro als berechtigte Forderungen anerkannt.

Die Beklagten hätten vor der Insolvenz-Anmeldung angesichts der seit Jahren bestehenden Überschuldung und drohenden Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens bereits keine Geschäfte mehr abwickeln dürfen. So begründet der Dornbirner Rechtsanwalt die Anfechtungsklagen.

Leasingraten für Flugzeug

Einer der Prozesse, bei denen insgesamt mehrere Millionen Euro gefordert werden, hat ges­tern am Landesgericht Feldkirch begonnen. Dabei verlangt der Masseverwalter von einer InterSky-Tochterfirma 300.000 Euro als Rückzahlung für bezahlte Leasingraten für ein Dash-Flugzeug.

Zivilrichter Norbert Stütler unterbreitete den Streitparteien einen Vorschlag für einen Vergleich, mit dem allerdings nur die beklagte Partei einverstanden war. Demnach würde Rolf Seewald als Geschäftsführer der InterSky-VermietungsGmbH für eine gütliche Einigung zur Vermeidung eines teuren Prozesses insgesamt 150.000 Euro bezahlen. Davon wären 50.000 Euro fällig, sobald das der Gesellschaft gehörende Dash-Flugzeug verkauft ist. Masseverwalter Pfefferkorn fordert aber für eine Kompromisslösung insgesamt 200.000 Euro, davon 100.000 Euro aus dem Flugzeug-Verkaufserlös.

Großteil für Bank

Der Marktpreis für das Flugzeug betrage rund vier Millionen Euro, sagte Seewald. Allerdings würde davon eine Bank den größten Teil erhalten, weil das Geldinstitut den Flugzeug-Kauf finanziert habe, merkte Beklagtenvertreter Horst Lumper an. Nun wird außergerichtlich weiter über einen Vergleich verhandelt.

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