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Erster Matchball

Die Black Wings Linz haben am Freitagabend einen großen Schritt Richtung ersten Eishockey-Meistertitel der Klubgeschichte getan.

Die Oberösterreicher feierten im dritten ÖEL- Finalspiel einen verdienten 4:2-(1:1,2:1,1:0)-Heimsieg über den Villacher SV und stellten damit in der „best of five“-Serie auf 2:1. Bereits am Sonntag könnten sie mit einem weiteren Erfolg in Kärnten den Sack zumachen.

Vor 3.600 Zuschauern in der ausverkauften Linzer Eishalle verzeichneten die Hausherren einen optimalen Start, denn Andreas Judex verwertete in der siebenten Minute einen, wie die Zeitlupe bewies, ungerechtfertigt verhängten Penalty zum 1:0. Danach nahmen die Black Wings das Gehäuse von VSV-Goalie Gert Prohaska weiter unter Dauerbeschuss, doch die Tore erzielten zunächst die Villacher. Wolfi Kromp (17.) gelang noch vor der ersten Pause das 1:1, und Michael Stewart schaffte ebenfalls in Überzahl das 2:1 für die Gäste kurz nach Wiederbeginn (22.).

In der Folge machten sich die Villacher mit einigen Undiszipliniertheiten das Leben selber schwer. So stellte Philipp Lukas bei einer 5:3-Überlegenheit auf 2:2 (29.) und besorgte fünf Minuten später auch das 3:2 für die Linzer. Die Vorentscheidung fiel dann in der 53. Minute: Thomas Eichberger erzielte seitlich, etwas hinter dem Tor stehend gegen seinen ehemaligen KAC-Teamkollegen Prohaska das 4:2, wobei der Puck vom Schlittschuh des Goalies ins Tor abgefälscht wurde. Danach machten die Oberösterreicher weiter Druck, der VSV kam dagegen zu keinen nennenswerten Chancen im Finish.

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