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Erster Klauser Solidaritätstag ? ein Fest für Projekte in Afrika und Lateinamerika

Landesrätin Schmid und Pfarrer Waibel im Gespräch
Landesrätin Schmid und Pfarrer Waibel im Gespräch ©TinaVonbank

Klaus – Vergangenen Samstag fand der erste Klauser Solidaritätstag statt. Rund 200 überwiegend junge Läuferinnen und Läufer drehten ihre Runden beim Stundenlauf. Ein Kind berichtete stolz: “Ich habe 56 Euro erlaufen”. Anschließend wurde im Winzersaal ein abwechslungsreiches Programm geboten. Einige Kinder versuchten sich als Trommler beim Workshop mit Kofi Qarshie. Weitere Programmpunkte waren eine Tai Chi Vorführung und musikalische Einlagen eines Kinderchores und der African Song Singers. Die Klauser Buchhandlung M&M präsentierte Bücher zum Thema Afrika und veranstaltete eine Tombola, der Weltladen Rankweil verkaufte Köstlichkeiten aus aller Welt. Highlights für viele Kinder waren neben dem Stundenlauf das Riechquiz und die Bastelecke der Katholischen Jugend sowie das Facepainting mit Melanie Bernecker.

Präsentation der Hilfsprojekte

Die Initiatoren des Solidaritätstages – Georges Ameganvi, Linde Adler und Ronald Waibel – präsentierten mit Unterstützung von Mitorganisator Enrico Mahl ihre Projekte. Georges Ameganvi, der aus dem Dorf Togoville stammt, in seiner Begrüßung: “Wir haben lange überlegt, was man sagen könnte. Ich sag einfach Danke”. Er sprach über ein Projekt in seinem Heimatdorf, den Aufbau einer Schulkantine, in der Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten. Linde Adler stellte mit “Help for women in need” ein Projekt vor, bei dem die Kosten für die ärztliche Behandlung mittelloser Frauen und ihrer Kinder in einem Krankenhaus in Ghana übernommen werden. Pfarrer Ronald Waibel, der ein Jahr Pfarrer in Klaus war, sprach über Missionsprojekte in Ecuador. Die Katholische Jugend überreichte ihm einen Scheck über 400 Euro zur Unterstützung eines Projektes für ein Ecuador ohne Straßenkinder.

Spontane Spendenzusagen

Bürgermeister Werner Müller begrüßte neben zahlreichen Gästen aus Klaus und Umgebung auch Landesrätin Greti Schmid sowie Vizebürgermeister und Neo-Landtagsabgeordneten Gert Wiesenegger. Müller zeigte sich erfreut: “Klaus bewegt sich” und kündigte an, jedes der Projekte mit 700 Euro zu unterstützen. Landesrätin Greti Schmid versprach, den Beitrag der Gemeinde Klaus von Seiten des Landes zu verdoppeln. Die Landesrätin zeigte sich beeindruckt vom Engagement und betonte die Bedeutung der Hilfe zur Selbsthilfe.

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