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Erste Fälle von Influenza im Ländle: Kommt jetzt die große Grippewelle?

©VOL.AT/Mayer, Symbolbild: APA
In Vorarlberg wurden erste Fälle von Influenza nachgewiesen. Apothekerin Johanna Sonderegger über Grippe, Vorbeugung und Impfungen.
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Bereits Anfang Dezember legte die Grippe in Tirol zwei Schulen lahm. In Vorarlberg gab es im Dezember laut ÖGK-Landesstelle Dornbirn gesamt 1022 Krankenstandsmeldungen wegen Grippe und grippalen Effekten. In der ersten Woche des Jahres 2020 waren es bereits 495 Meldungen. Auch erste Fälle von Influenza konnten im Labor nachgewiesen werden: Das Landeskrankenhaus Feldkirch spricht derzeit von vier bis fünf Erkrankungen, drei an Grippe Erkrankte wurden stationär aufgenommen.

Zwei große Maßnahmen

Gegen eine mögliche Grippeerkrankung kann man sich rechtzeitig wappnen. "Es gibt zwei große Maßnahmen", erklärt Apothekerin Johanna Sonderegger gegenüber VOL.AT. Zum einen hygienische Maßnahmen - etwa das Händewaschen oder "richtiges Niesen" - zum anderen die Grippeimpfung und andere medizinische Vorbeugemaßnahmen. Eine Impfung sei auch jetzt noch sehr sinnvoll, um Risikogruppen zu schützen. Sie könne auch den Verlauf der Erkrankung milder und kürzer machen. Vorbeugende Maßnahmen, etwa in Form von Tees, Vitaminen und pflanzlichen Präparaten, seien wichtig.

"Echte Grippe" rasch behandeln

Doch wie erkennt man, ob man eine Grippe oder lediglich einen grippalen Infekt hat? "Eine echte Grippe erkennt man recht schnell", gibt Sonderegger zu verstehen. Das Fieber sei sehr stark erhöht, alle Symptome zudem viel stärker vorhanden als bei einem Infekt. Eine "echte Grippe" müsse in den ersten 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptomen behandelt werden. Eine Grippewelle steht derzeit aber nicht ins Haus: Im Moment gibt es nur vereinzelte infizierte Personen in Vorarlberg. Eine genaue Voraussage sei hier recht schwierig, in den letzten Jahren sei aber Ende Jänner und im Februar die höchste Zahl an infizierten Personen verzeichnet worden.

Kind mit Influenza-A

Kinderarzt Dr. Diethard von der Thannen ©VOL.AT

Am 2. Jänner 2020 hatte der Kinderarzt Dr. Diethard von der Thannen den ersten Influenza-A-Patienten in seiner Praxis in Bregenz. Das wurde durch einen im Labor untersuchten Test bestätigt. "Es ist davon auszugehen, dass sich die Fälle noch häufen werden", sagt von der Thannen im VOL.AT-Gespräch. Der Bregenzer Kinderarzt empfiehlt vor allem für Kinder mit Grunderkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen eine Impfung. "Das macht absolut noch Sinn, obwohl der Impfschutz erst nach 10 bis 14 Tagen eintritt." Nach den Ferien müsse man durchaus damit rechnen, dass sich die Influenza-Fälle häufen, wenn Kinder wieder in die Schule oder Kindergärten gehen.

Influenza-A: Variabler Virus

Der Influenza-A-Virus ist ein sehr hartnäckiger und genetisch variabler Virus. Aus diesem Grund ist jedes Jahr aufs Neue eine Impfung nötig. Vor grippalen Infekten ("Erkältungen") schützt die Impfung allerdings nicht.

(VOL.AT)

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