Erste Elektrotankstelle amKumma

Vor dem Bauamt der Gemeinde Mäder wurde die erste Elektrotankstelle in der Kummenregion installiert
Vor dem Bauamt der Gemeinde Mäder wurde die erste Elektrotankstelle in der Kummenregion installiert ©hellrigl
Elektrotankstelle

Mäder baut seine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität weiter aus

Mäder. Die Gemeinde Mäder, die eine der ersten Gemeinden Vorarlbergs ein Elektrofahrzeug in Verwendung hatte, baut ihre Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität weiter aus: Auf dem Parkplatz vor dem Bauamt der Gemeinde wurde die erste Elektrotankstelle der Region amKumma eröffnet. Hier können alle 150 derzeit im Einsatz befindlichen Elektroautos der VLOTTE im Zuge des Vertrages mit der VKW ihr Kraftfahrzeug aufladen. Insgesamt sind derzeit 51 Elektrotankstellen im Land installiert.

Alternative

Mit einer Reichweite von rund 100 bis 130 Kilometern sind Elektroautos eine wertvolle und energieeffiziente Alternative im Individualverkehr. “Denn in Vorarlberg sind 94 Prozent aller getätigten Autofahrten an einem Werktag kürzer als 50 Kilometer”, weiß Bürgermeister Rainer Siegele. Sinn macht es allerdings, bei einem Zwischenstopp das Auto an der Steckdose wieder anzustecken und die Zeit, die man mit Erledigungen verbringt, für die Aufladung zu nutzen. In einer Stunde kann zirka 10 Prozent der Batteriekapazität nachgeladen werden. “Es ist daher selbstverständlich, dass bei Baumaßnahmen derartige Tankstellen hinkünftig miterrichtet werden”, meint Siegele, “gerade an solchen Plätzen, wo Autos üblicherweise länger parkieren.” Als einer der nächsten Standorte in Mäder nennt er das Areal beim Ender-Saal.

Strom und Ökologie

Mit Blick auf das aktuelle Weltgeschehn, insbesondere auf die Reaktorkatastrophe in Japan, stellt man sich auch in unseren Breiten die Frage, ob Elektromobilität Sinn macht. “Elektrizität ist sicher die Energieform, die weltweit am stärksten steigen wird und wenn man die Klimaerwärmung ernst nimmt, auch steigen muss”, umreißt Siegele. Daher sei es unbedingt notwendig, einerseits Strom zu sparen, andererseits Strom ökologisch sinnvoll zu produzieren. Nachdem Mäder über keine ausbaubare Wasserkraft verfügt und auch die Windkraft nicht nutzbar ist, setzt die öffentliche Hand weiter auf die Nutzung der Fotovoltaik. Derzeit sind im Gemeindegebiet 62 Kilowattpeak Fotovoltaikanlagen installiert. Allein mit der 200 Quadratmeter großen Anlage auf dem Dach der neuen Volksschule können acht Elektrofahrzeuge, wie sie die Gemeinde Mäder in Betrieb hat, das ganze Jahr über betrieben werden.

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