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Eröffnung des neuen Gemeinschaftshauses ATIB-Frastanz

Hausnachbarinnen Stefanie Pirold und Edith Oberzinner freuen sich über dir gelungene Renovierung
Hausnachbarinnen Stefanie Pirold und Edith Oberzinner freuen sich über dir gelungene Renovierung ©Bandi Koeck
Impressionen von der Eröffnung

Die heurige Kirmes, das türkische Volksfest, stand ganz im Zeichen der Eröffnung des neuen Gebets- und Vereinshauses.

Frastanz. (bk) Zahlreiche Prominenz aus dem Ländle mit LR Erich Schwärzler, AK-Präsident Hubert Hämmerle mit Vize Werner Gohm, Bgm. Eugen Gabriel mit Vize-Bgm. Ilse Mock, Dekan Herbert Spieler, Generalkonsul der Republik Türkei in Vorarlberg, Ayhan Enginar, sowie weitere türkische Ehrengäste aus Politik, Obmänner und Vorbeter kamen zum Festakt des ATIB, der mit der österreichischen und türkischen Hymne feierlich eröffnet wurde.

Brücke zueinander
Bgm. Eugen Gabriel gratulierte dem Verein für das gelungene Werk, das zeige, wie viele geschickte Hände mit ihren Fähigkeiten sich eingebracht haben, um so ein neues Zuhause zu schaffen. “Wir sollten daher den Blick nach vorne lenken und uns gegenseitig bestärken, hier eine Begegnungsstätte für viele Menschen zu haben, die gute Kontakte fördert und gegenseitiges Verstehen ermöglichen soll. Möge dieses Werk eine weitere Brücke zueinander sein”, so Bgm. Gabriel.  “Die Frage des Miteinanders, der Integration sind wichtige Bestandteile des Zusammenlebens in unserem Lande. Und wenn ich hier die vielen Kinder sehen, geben wir ihnen die Chance, die deutsche Sprache zu lernen. Das ist das größte Kapitel, welches wir ihnen mitgeben können – das heißt gute  Ausbildung und hervorragende Berufschancen”, meinte LR Erich Schwärzler in seinem Grußwort.  

Integration gefragt
Der Türkisch Islamische Verein für kulturelle und soziale Zusammenarbeit hat unter anderem das Ziel, sich für Toleranz und Freundschaft einzusetzen, um ein gemeinsames Leben in der Gesellschaft ohne Isolation und Diskriminierung zu ermöglichen. Mit dem gelungenen Umbau der ehemaligen Strumpffabrik Bertsch konnte ein schönes Haus errichtet werden, welches mit mehreren Gebets- und Kommunikationsräumen ausgestattet ist. So freuten sich auch die Hausnachbarinnen Stefanie Pirold und Edith Oberzinner über die gelungene Renovierung und ließen sich gerne von Hasan und Mahittin die schön gestalteten Gebetsräume der Muslime zeigen. Etwas Wehmut kam bei der früheren Besitzerin des Gebäudes Leni Bertsch auf, hatte sie doch 62 Jahre hier gelebt. Sie freute sich aber, dass das Haus nun eine wertvolle Bereicherung für das Miteinander der unterschiedlichen Kulturen in Frastanz bieten wird.

Kirmes
Viele türkischstämmige Mitmenschen aus Frastanz und Umgebung engagierten sich beim Umbau der neuen Moschee, sei es durch Mitarbeit oder durch Spenden. So konnte der Kirmestag zu einem schönen Begegnungsfest für Jung und Alt werden. Die Kirmes dient immer zugleich auch als ein Tag der Begegnung und offenen Tür.  An den vielen Ständen konnte man zahlreiche kulinarische Spezialitäten probieren. Der traditionelle Tee durfte dabei nicht fehlen. Obligatorisch bei der Kirmes gab es Verkaufsstände mit Textilien, Spielsachen uva.

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