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Ernährungstrends – was ist dran am Hype um bestimmte Lebensmittel?

©pixabay.com
Superfood und Powerdrinks, Anti-Aging Food und exotische Durstlöscher, die sich als Heilmittel präsentieren, auf das keiner mehr verzichten kann. 

Der Hype um bestimmte Lebensmittel hält unvermindert an. Wenn dann auch noch diverse Stars aus Hollywood bestimmte Lebensmittel als wahre Wundermittel loben, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Das gilt auch für Kokoswasser, das neue Kultgetränk, das Wunder bewirken soll.

Hip in HollywoodMadonna ist vom Wasser der Kokosnuss so sehr überzeugt, dass sie einem Hersteller des Kultgetränks einen millionenschweren Scheck überreichte, um in seine Firma zu investieren. Rihanna und Filmsternchen Sienna Miller tragen ihren Tetrapack mit dem kultigen Getränk wie eine Luxustasche von einem angesagten Designer. Das Wasser aus der Kokosnuss soll ein Schutz vor Krebs sein und ein Drink, der schlank macht. Das Wasser gilt als Hitzeschutz und ist perfekt für alle Sportler. Die Liste der wundersamen Wirkungen ist sehr lang, aber hält das exotische Wasser auch, was es vollmundig verspricht?

Die Fakten Das vermeintliche Wunderwasser ist eine klare Flüssigkeit aus der noch unreifen, grünen Kokosnuss. http://www.kokosnusswasser.de hat nichts mit Kokosmilch zu tun. Bei der handelt es sich um eine äußerst kalorienreiche, weißliche Flüssigkeit aus der reifen Kokosnuss. Das Kokoswasser hat nur wenig Kalorien, auf 100 Milliliter sind es maximal 20 Kalorien, außerdem sind wenige Kohlenhydrate und etwas Eiweiß zu finden. Angeboten wird das Wasser in Flaschen oder in praktischen Tetrapacks zu Preisen, die je nach Anbieter zwischen 1,80 Euro und 2,50 Euro liegen. Das Wasser aus der exotischen Nuss ist nicht süß, es ist eher leicht säuerlich und dickflüssiger als Wasser.

Gut für SportlerDas Wasser aus der tropischen Palmenfrucht hat nach den Ergebnissen der Universität von New Albany einen sehr hohen Wert an Kalium. Das macht das Wasser zu einem idealen Getränk für alle, die ausdauernd Sport treiben. Für Sportarten, die vor allem Kraft erfordern, ist das Wasser allerdings nicht geeignet, da es zu wenig Natrium hat. Das Gleiche gilt ebenso für den Anteil an Magnesium und Kalzium. Der Eiweißgehalt liegt bei einem Gramm auf 100 Gramm Wasser, was auch für den Anteil an Vitaminen zutrifft. Das Wasser der Kokosnuss kann es mit einem guten Mineralwasser aufnehmen und ist daher für Sportler keine schlechte Wahl.

Macht das Wasser schlank?Wenn es ums Abnehmen geht, dann ist das Wasser aus den Tropen leider ein Flop, auch ein belebender Effekt ist nicht gegeben. Dafür schützt das Wasser das Herz und kann den Blutdruck senken. Wer also mit einem zu hohen Blutdruck zu kämpfen hat, der findet im Kokoswasser das passende Getränk.

Leider fehlt es noch an Studien, die jeden Aspekt gründlich beleuchten. Alles, was bis jetzt über das Wasser bekannt ist, stammt aus der Werbung und aus wenigen Untersuchungen amerikanischer Universitäten. Als Schlankmacher ein Flop, aber als Fitmacher Top – so lässt sich die Wirkung des neuen Kultgetränks vielleicht am besten erklären. Wie bei den meisten anderen Ernährungstrends, so kann es vielleicht auch dem Wasser aus der Kokosnuss ergehen. Eines schönen Tages ist es aus der Hitliste der Ernährungshypes verschwunden und seinen Platz hat ein neues, vermeintliches Wundermittel eingenommen.

 

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